04. November 2026

Nachhilfeförderung muss bei den Familien ankommen

Freiheitliche Initiative für einfacheren Zugang zur Nachhilfeförderung heute im Kultur- und Bildungsausschuss beschlossen

Nachhilfeförderung muss bei den Familien ankommen

Nachhilfeförderung muss bei den Familien ankommen

Bregenz, am 4.11.2026 - Der Kultur- und Bildungsausschuss des Vorarlberger Landtages hat heute den gemeinsamen Antrag von FPÖ und ÖVP zur Evaluierung und Weiterentwicklung der Nachhilfeförderung des Landes Vorarlberg verabschiedet. Der Anstoß für diese Initiative kam von den Freiheitlichen. FPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Andrea Kerbleder sieht darin einen wichtigen Schritt, um Familien gezielter zu entlasten und Kindern die notwendige schulische Unterstützung zu ermöglichen.

 

„Es darf nicht vom Einkommen der Eltern abhängen, ob ein Kind die Unterstützung bekommt, die es für seinen schulischen Erfolg braucht. Deshalb haben wir Freiheitliche die Initiative ergriffen, die bestehende Nachhilfeförderung auf den Prüfstand zu stellen und mögliche Hürden für Familien abzubauen“, betont Kerbleder.

 

Das Land Vorarlberg verfügt bereits über eine Nachhilfeförderung für Familien in schwierigen Einkommenssituationen. Nach den derzeitigen Regeln setzt die Förderung unter anderem eine negative Beurteilung in zumindest einem Unterrichtsgegenstand voraus; auch die Zahl der geförderten Einheiten, die anerkannten Anbieter und die Fristen sind geregelt. Der gemeinsame Antrag zielt darauf ab, die tatsächliche Inanspruchnahme zu untersuchen und zu prüfen, ob die Unterstützung noch treffsicherer und niederschwelliger gestaltet werden kann.

 

Konkret sollen die Fördervoraussetzungen und Einkommensgrenzen, die Voraussetzung eines „Nicht genügend“, Umfang und Höhe der Förderung, die anerkannten Nachhilfeformen und -anbieter sowie Antragsmodalitäten und Fristen evaluiert werden. Auch die Information der Familien über bestehende Fördermöglichkeiten soll verbessert werden.

 

„Eine Förderung hilft nur dann, wenn die Menschen, für die sie gedacht ist, auch davon erfahren und sie ohne unnötige Bürokratie beantragen können. Wir wollen frühzeitig unterstützen und verhindern, dass schulische Schwierigkeiten allein wegen finanzieller Hürden größer werden“, erklärt die FPÖ-Bildungssprecherin.

 

 

Kerbleder unterstreicht abschließend die freiheitliche Handschrift des Vorstoßes: „Die Initiative zu diesem gemeinsamen FPÖ/VP-Antrag ist von uns Freiheitlichen ausgegangen. Es freut mich, dass wir dafür den Koalitionspartner gewinnen konnten. Unser Ziel ist klar: weniger Hürden, mehr Unterstützung für Familien und faire Bildungschancen für unsere Kinder.“

© 2026 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.