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04. Jänner 2021

Kinz sieht in FFP2-Maskenpflicht überzogene Schikane für Skigebiete

FPÖ-Tourismussprecher: "Landesregierung nickt weitere Entscheidung aus Wien kommentarlos ab."

„Alle Skiliftbetreiber haben sich auf einen Saisonstart am 24. Dezember vorbereitet und können umfangreiche Sicherheitskonzepte vorweisen. Dennoch will die Bundesregierung den Schisportlern jetzt eine völlig überzogene FFP2-Maskenpflicht aufzwingen. Diese Schikane ist ein schwerer Schlag für den heimischen Wintertourismus und macht den Start in eine ohnehin schwierige Saison um ein Vielfaches schwerer“, kritisiert der FPÖ-Tourismussprecher, LAbg. Dr. Hubert Kinz, den FFP2-Maskenzwang in den Skigebieten, als einen weiteren Schlag gegen die Planbarkeit eines wirtschaftlichen Seilbahnbetriebes.

Kinz: „Es ist völlig absurd, für die Benützer von Aufstiegshilfen in Skigebieten FFP2-Masken zwingend vorzuschreiben. In U-Bahnen, Zügen oder anderen öffentlichen Verkehrsmitteln sind die Mindestabstände oftmals um ein Vielfaches geringer als auf einem Sessellift oder in einer Gondel. Dort genügt allerdings ein ‚konventioneller‘ Mund-Nasen-Schutz. Diese Unterschiedlichkeit muss uns Gesundheitsminister Anschober, der ja diese FFP2-Idee geboren hat, einmal erklären. Zudem stellt die kurzfristige Versorgung mit ausreichend FFP2-Masken ebenfalls ein Problem dar.“

„Auch der Hinweis von Regierungsmitgliedern in Wien, dass man diese FFP2-Maskenpflicht wieder rasch ändern könne, wenn ‚alle brav sind‘, spricht für sich und ist weit entfernt von einer sachgerechten Formulierung eines Gesetzes oder eines Verordnungstextes“, kritisiert Kinz.

Der FPÖ-Tourismussprecher erwartet sich von der Landesregierung, dass sie sich hinter die Skiliftbetreiber stellt und klar Position gegen diese „Maskenpolitik mit zweierlei Maß“ bezieht. „Nur - so wie Tourismuslandesrat Gantner - zwar von einer großen Einschränkung für die Skisportler zu sprechen, gleichzeitig aber die Entscheidung der Bundesregierung dann kommentarlos abzunicken, ist zu wenig und wird mit Sicherheit nicht mithelfen, einen halbwegs normalen Skibetrieb in unseren Tourismusregionen zu gewährleisten.“

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