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06. März 2018

Kinz: Fachkräftemangel muss auf allen Ebenen entgegengewirkt werden!

FPÖ-Wirtschaftssprecher: "Positive Signale seitens der Bundesregierung vorhanden – Land ist ebenfalls gefordert"

„Wie eine jüngst veröffentlichte Studie untermauert, ist der Fachkräftemangel in Vorarlberg am größten und nach wie vor ein Ost-West-Gefälle erkennbar. Es ist daher enorm wichtig, dass die neue Bundesregierung ein umfassendes, standortangepasstes Maßnahmenpaket zur Bekämpfung dieses Umstandes erarbeitet hat. Dieses gilt es jetzt rasch umzusetzen!“, betont der freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, Dr. Hubert Kinz.

Im Vordergrund steht dabei für den FPÖ-Politiker die Adaptierung der Fachkräfteverordnung und dabei die Erarbeitung einer praxisgerechten Mangelberufsliste unter Berücksichtigung regionaler Gegebenheiten. Weiters müsse das klar formulierte Bekenntnis zur dualen Ausbildung verstärkt mit Leben erfüllt werden. In diesem Zusammenhang könne sich auch das Land nicht aus der Pflicht nehmen. Leider habe die schwarz-grüne Landesregierung nämlich bisher von der FPÖ eingeforderte Maßnahmen zur Attraktivierung des Lehrberufes, wie etwa eine Verdoppelung des Zuschusses für die Absolvierung von Meisterprüfungen, abgelehnt!

LH Wallner ist gefordert, Mobilitätsbonus zu initiieren

Weiters fordert der freiheitliche Wirtschafts- und Tourismussprecher Landeshauptmann Wallner auf, umgehend in Kontakt mit dem Bund und dem AMS zu treten, um gemeinsam einen Kriterienkatalog für einen Mobilitätsbonus zu erarbeiten, der vor dem Hintergrund des bestehenden Ost-West-Gefälles geeignet ist, Arbeitslose aus Ostösterreich zu motivieren, offene Stellen im Westen, sprich im Lande, anzunehmen.

„Qualifizierte, gelenkte Zuwanderung ist aus unserer Sicht weiterhin nur als Ergänzung für den heimischen Arbeitsmarkt zu sehen, sollten die prioritär zu setzenden Maßnahmen nicht ausreichend greifen“, stellt der FPÖ-Politiker klar.

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