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06. März 2019

Kinz: Breitbandausbau in Vorarlberg vorantreiben

Anfragebeantwortung bestätigt fehlende, offensive Strategie der schwarz-grünen Landesregierung

Mittel- bis langfristig ist der Glasfaser-Vollausbau für Vorarlberg das Ziel, formulieren Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalter Rüdisser in Sonntagsreden immer wieder den erklärten Anspruch des Landes.

„Leider hat die jüngst erfolgte Beantwortung meiner Anfrage aufgezeigt, dass zur Umsetzung dieses Zieles eine offensive Strategie nach wie vor fehlt. Es fehlt ein klares Ausbaukonzept, ein inhaltliches Konzept sowie Planbarkeit für Unternehmen“, kritisiert der freiheitliche Wirtschaftssprecher, Dr. Hubert Kinz, die Säumigkeit der schwarz-grünen Landesregierung in dieser für den Fortschritt des Landes so wichtigen Frage.

So wird in der Anfragebeantwortung beispielsweise zugegeben, dass der Erschließungsgrad „Fibre to the Home“ – also Glasfaser bis in die Wohnung – noch gering ist, Abfragemöglichkeiten für das Land, die Gemeinden, Unternehmen und Privatpersonen im Hinblick auf die Nutzung von Synergien bei Tiefbauarbeiten fehlen und detaillierte Berechnungen im Hinblick auf notwendige Investitionen ausständig sind.

„Das Land setzt nach wie vor viel zu viel auf die Ertüchtigung alter Netze und fördert damit die Verlängerung des Kupferzeitalters, anstatt auf zukunftsträchtige Infrastruktur zu setzen. Auch ist eine Überlassung der Ausrichtung des Ausbaus an die Anbieter verfehlt“, präzisiert Dr. Kinz seine Kritik weiter.

„Wir sehen es daher als dringend notwendig an, direkt beim Amt der Vorarlberger Landesregierung, ein Kompetenzcenter Breitband einzurichten, um dem Ausbau der digitalen Infrastruktur endlich jenen Stellenwert zukommen zu lassen, der für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Vorarlberg notwendig ist!“, so der freiheitliche Wirtschaftssprecher im Vorarlberger Landtag, Dr. Hubert Kinz, abschließend.

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