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03. August 2022

Kerbleder fordert von der Landesregierung mehr Einsatz bei der Lehrerrekrutierung

FPÖ-Bildungssprecherin Andrea Kerbleder: „Neue Wege in der Lehrer-Ausbildung und mehr Wertschätzung gegenüber dem Personal sind dringend notwendig!“

Der jüngst in den Medien aufgezeigte Fall einer quereinsteigenden Junglehrerin, die nach Abschluss ihrer Masterstudiums zwar ab 1. März eine kurzzeitige Anstellung als Volksschullehrerin gefunden hat, nun aber über die Sommerferien wieder arbeitslos ist und erst im Herbst erneut eine Anstellung an der Volksschule bekommt, nimmt die FPÖ-Bildungssprecherin Andrea Kerbleder zum Anlass, um neuerlich auf die äußerst unbefriedigende Personalsituation und die verbesserungswürdigen Rahmenbedingungen im Bildungsbereich aufmerksam zu machen.

„Die gesamte Bildungslandschaft - sowohl im Elementarpädagogik- als auch im Schulbereich - leidet unter einer drückenden Personalnot. Auf der einen Seite haben wir Pädagoginnen und Pädagogen, die massiv überlastet sind und sich konstant über die mangelnde Wertschätzung durch die Bildungsdirektion beschweren, und auf der anderen Seite haben wir quereinsteigende Junglehrerinnen und -lehrer, die auf eine Anstellung warten müssen. Solche Zustände sorgen für Frustration und Unzufriedenheit und sind mitverantwortlich für die äußerst unbefriedigende Personalsituation im Land“, kritisiert Kerbleder.

„Wir müssen alle Kräfte, die im Lehrberuf sind und in den Lehrberuf wollen, motivieren und binden, anstatt sie zu vergraulen und zu frustrieren. Neue Wege in der Lehrer-Ausbildung und vor allem auch mehr Wertschätzung gegenüber dem gesamten Personal sind dringend notwendig! Hier hat Landesstatthalterin Schöbi-Fink als Bildungslandesrätin ihre Verantwortung endlich wahrzunehmen und entsprechende Maßnahmen zu setzen“, betont Andrea Kerbleder.

Die freiheitliche Bildungssprecherin erneuert in diesem Zusammenhang die auch von Lehrervertretern wiederholt gestellte Forderung nach der Schaffung neuer Ausbildungsmodelle. „Mit einem Bachelor-Abschluss schon nach drei Jahren und einem Master in zwei weiteren Jahren berufsbegleitend, könnten die in Ausbildung befindlichen möglichst rasch in den praktischen Lehrberuf einsteigen, und zwar österreichweit“, so Kerbleder, die neben Maßnahmen im Bereich der Ausbildung auch Impulse zur Unterstützung der Schulleitungen und des Lehrpersonals im administrativen Bereich, für notwendig erachtet.

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