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31. Jänner 2019

Hosp: Wo ist Tierschutzlandesrat Gantner?

FPÖ-Tierschutzsprecherin hat kein Verständnis für den in Deckung gegangenen Tierschutz-Landesrat Christian Gantner (ÖVP)

Kein Verständnis für den in Deckung gegangenen Tierschutz-Landesrat Christian Gantner (ÖVP) hat die freiheitliche Tierschutzsprecherin im Vorarlberger Landtag, LAbg. Nicole Hosp. Sie fordert einmal mehr, dass sich der ÖVP-Landesrat öffentlich zu den Kälbertransporten und den Aussagen des Südtiroler Landesrates äußert. „Es ist schlimm genug, dass wir wissen, dass Lebendtiertransporte über Hunderte von Kilometern stattfinden. Das aber ein für den Tierschutz zuständiger Landesrat sich aus der Verantwortung stehlen will und einfach nichts sagt, geht gar nicht!“, kritisiert die FPÖ-Tierschutzsprecherin. Wie das mit dem Tierschutzland Nr. 1 vereinbar sei, müsse Ganter den Vorarlbergerinnen und Vorarlberger selbst erklären.

Es ist nun einmal ein Faktum, dass die Tiertransporte nur dann vom Amtstierarzt abgefertigt werden dürfen, wenn der Bestimmungsort im Papier richtig angegeben wird. Nachdem die Tiere nicht die erforderlichen 48 Stunden in Bozen verbleiben oder geschlachtet werden, kann Bozen nicht als Bestimmungsort ausgewiesen werden.

„Es ist unverständlich, warum LR Gantner die Tatsache, dass Bozen nicht der Bestimmungsort ist, bewusst nicht sehen will, dazu keine Stellung bezieht und offensichtlich so weiter machen will wie bisher“, kritisiert Hosp. Bei allen Bemühungen die bereits im Land zur Minimierung der Kälbertransporte gesetzt wurden, fordert Hosp, wenn Tiertransporte notwendig sind, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten werden. Der zuständige Landesrat sei daher auch gefordert, bei den Südtiroler Kollegen zu intervenieren, dass die gesetzlichen Bestimmungen eingehalten und entsprechende Stichproben-Kontrollen durchgeführt werden, so Hosp abschließend.

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