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13. Jänner 2022

Hosp: Opfer häuslicher Gewalt werden leider immer mehr!

FPÖ-Frauensprecherin Nicole Hosp: "Wir müssen alles daran setzen, dass Opfer häuslicher Gewalt in einem ersten Schritt den Weg zur Beratungsstelle finden"

„Es ist äußerst bedauerlich, dass die Zahl der Opfer häuslicher Gewalt im Jahr 2021 erneut gestiegen ist, die Dunkelziffer dabei natürlich unberücksichtigt. Die Corona-Politik der Regierenden mit immer wiederkehrenden Lockdowns trägt das ihre dazu bei, dass sich die Konflikte in Familien häufen. Es gilt jedenfalls, alles zu unternehmen, um unsere Frauen und Kinder vor Gewalt zu schützen!“, so die freiheitliche Frauensprecherin Nicole Hosp.

„Die erste Anlaufstelle dabei ist sicherlich der Weg zu den Opferschutzeinrichtungen. Auch müssen unsere Frauen dazu ermutigt werden, im Falle der Erstattung einer Anzeige, diese nicht gleich wieder zurückzuziehen. Verurteilte Täter sind mit der vollen Härte des Gesetzes zu bestrafen.“

„Zur Verhinderung von Gewalt an Frauen, ist die verpflichtende Täterberatung wichtig. Ob dabei allerdings mit 6 Stunden Beratung das Auslangen gefunden werden kann, bezweifle ich stark. Sollte das nicht der Fall sein, so sollen auch die Täter, neben der öffentlichen Hand, einen Teil der Kosten tragen müssen. Klar ist: Es muss immer der Grundsatz gelten ‚Opferschutz vor Täterschutz‘“, so Hosp.

„Auch dem Thema, dass im Rahmen von Gewalt an Frauen fast immer auch Kinder betroffen sind, muss noch mehr Augenmerk zukommen. Hier kommt auch unseren Bildungseinrichtungen eine große Bedeutung zu, denn dort kann wichtige Präventionsarbeit, Aufklärung und Sensibilisierung stattfinden. Eines ist klar, an finanziellen Mitteln darf der Opferschutz nie scheitern“, erklärt FPÖ-Frauensprecherin, Nicole Hosp, abschließend.

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