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05. Mai 2022

Hosp: Land muss endlich in den Berufsstand der Hebammen investieren!

FPÖ-Frauensprecherin Nicole Hosp: „Schwarz-Grün hat den Versorgungsauftrag wahrzunehmen und die bestmögliche Betreuung von Frauen und ihren neugeborenen Kindern sicherzustellen“

Im Rahmen des sozialpolitischen Ausschusses des Vorarlberger Landtages wurden heute die von den Freiheitlichen in einer Anfrage abgefragten Ergebnisse einer Studie der freiberuflichen Hebammenleistungen in Vorarlberg präsentiert und diskutiert. FPÖ-Frauensprecherin LAbg. Nicole Hosp informiert dazu: „Die Tatsache, dass von insgesamt 8 Hebammen-Kassenstellen derzeit nur 5 besetzt sind, in den nächsten 10 Jahren 2 dieser 5 Hebammen zusätzlich in Pension gehen und auch der Umstand, dass 98% der befragten Hebammen in Vorarlberg sich nicht vorstellen können einen Kassenvertrag anzunehmen, zeigt die Personalprobleme ganz eindeutig auf. Um für die Zukunft gerüstet zu sein, muss deshalb im Sinne der Frauen und ihrer neugeborenen Kinder in den Berufsstand der Hebammen investiert werden“, fordert Hosp.

Hosp weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass der Versorgungsauftrag für eine bedarfsgerechte Anzahl an Hebammen bei den Bundesländern liege. Die FPÖ-Frauensprecherin fordert deshalb die schwarz-grüne Landesregierung zum Handeln auf. „Schwarz-Grün hat den Versorgungsauftrag wahrzunehmen und die bestmögliche Betreuung von Frauen und ihren neugeborenen Kindern sicherzustellen. Dazu gehört auch die Sicherstellung eines bedarfsgerechten Angebots an Hebammen, das sich viele Frauen für die Zeit der Schwangerschaft sowie bei der Geburt und der anschließenden Betreuung wünschen“, so die FPÖ-Abgeordnete.

Es gelte deshalb, „endlich entsprechende Anreizmodelle zu schaffen und die Rahmenbedingungen von Kassenverträgen schleunigst zu verbessern“, fordert Hosp.

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