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02. Dezember 2021

Freiheitliche zu vollständigem Kurz-Rückzug aus der Politik

„Wie für die meisten Vorarlbergerinnen und Vorarlberger war für uns Freiheitliche von Anfang an klar, dass nach den bekannt gewordenen Chatprotokollen und auch den massiven strafrechtlichen Vorwürfen der vollständige Rückzug von Sebastian Kurz aus der Politik die einzige Konsequenz sein kann. Das hat jetzt offenbar Sebastian Kurz selbst auch erkannt!“ So reagiert FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi auf den Rückzug von Alt-Bundeskanzler Sebastian Kurz aus der Politik.

„Fragwürdig war und ist vielmehr, dass sich die ÖVP und die ÖVP-Landeshauptleute bis zu seinem heutigen Rückzug allesamt hinter Kurz gestellt und ihn weiter unterstützt haben. Da fehlt in Wahrheit vielfach das notwendige Unrechtsbewusstsein bis heute“, stellt Bitschi fest. Das zeige sich nicht zuletzt an den Aussagen von Landeshauptmann Wallner, der laut eigenen Aussagen vom Kurz-Rücktritt „überrascht“ sei.

„Übrig bleiben durch die ÖVP-Machenschaften der letzten Jahre massive Schäden für unser Land. Und ich sage ganz klar: Wem jetzt immer noch nicht klar ist, dass hier jetzt endlich diese türkis-schwarzen Sümpfe auf allen Ebenen trockengelegt werden müssen, der sollte gleich mit zurücktreten“, so Bitschi.

Die Handlungsfähigkeit der Bundesregierung sieht der FPÖ-Landesobmann durch die „massiven Turbulenzen in der ÖVP“ nun noch weiter eingeschränkt, als dies in den letzten Wochen und Monaten ohnehin schon der Fall gewesen sei. Bitschi plädiert nicht für Neuwahlen, es sei allerdings „mehr als fraglich, wie lange sich diese türkis-schwarz-grüne Konstellation, der die Mehrheit der Bevölkerung längst den Rücken gekehrt hat, noch über Wasser halten wird können“.

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