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16. Juli 2021

Freiheitliche wollen Vorarlberger Familien stärken!

Vorarlberger Freiheitliche präsentieren zwei Landtagsinitiativen zur besseren Förderung der familieninternen Kinderbetreuung

Unter dem Titel „Vorarlberger Familien stärken – jetzt Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung sicherstellen“ haben heute FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi und FPÖ-Familiensprecherin Andrea Kerbleder bei einer Pressekonferenz zwei Freiheitliche Landtagsinitiativen präsentiert. „Für uns als Familienpartei ist es zu jeder Zeit ein ganz besonderes Anliegen, die Situation unserer Vorarlberger Familien zu verbessern. Vor allem im Bereich der Kinderbetreuung gilt es in Vorarlberg noch einiges zu tun“, so Bitschi.

„Klar ist: Damit wir echte Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung schaffen können, müssen wir dafür sorgen, dass es sich Eltern in Zukunft wieder leisten können, wenn sie länger bei ihren Kindern zu Hause bleiben möchten. Und das hat für uns als Familienpartei auch etwas mit der notwendigen Wertschätzung zu tun, für den in Wahrheit unbezahlbaren Beitrag, den die Familien, den die Eltern für unser Land, für unsere Gesellschaft leisten.“

Neuer FPÖ-Anlauf zur besseren Förderung der familieninternen Kinderbetreuung als Nagelprobe für die ÖVP

Bereits im Jahr 2019 haben die Freiheitlichen deshalb einen Antrag zur Einführung des FPÖ-Familiengeldes für Vorarlberger Familien gefordert. Dieser wurde jedoch von den anderen Landtagsparteien abgelehnt. „In der Landtagssitzung letzte Woche war dann in der ÖVP zumindest am Rednerpult plötzlich doch eine Bewegung zu erkennen in dieser Thematik. Und deshalb wollen wir Freiheitliche jetzt einen neuerlichen Anlauf nehmen, damit die Situation für die Eltern und Familien endlich verbessert wird“, erklärt der FPÖ-Landesobmann.

Gleichzeitig sollen die FPÖ-Initiativen auch eine Nagelprobe für die ÖVP sein. Denn eines sei schon klar, so Bitschi, „von großen Tönen, die im Landtag gespuckt werden, haben die Vorarlberger Familien noch überhaupt nichts. Sondern es gibt erst eine Verbesserung, wenn man von Seiten der ÖVP auch endlich bereit ist, die notwendigen Maßnahmen zu setzen und den großen Ankündigungen auch Taten folgen zu lassen. Und da hoffen wir im Interesse unser Vorarlberger Familien, dass die ÖVP jetzt endlich unsere Initiative unterstützt und diese Verbesserung für die Vorarlberger Familien möglich macht!“

Konkret fordern die Freiheitlichen im Antrag die Erarbeitung eines Fördermodells für Vorarlberger Familien, welches sicherstellt, dass Eltern, die ihre Kinder nach der Geburt länger selbst zu Hause betreuen, einen finanziellen Zuschuss seitens des Landes erhalten. „Wir sagen: Die Schaffung der Wahlfreiheit für die Familien in der Kinderbetreuung kann sowohl durch die Umsetzung des FPÖ-Familiengeldes, als auch durch einen jährlichen Zuschuss, erfolgen. Entscheidend ist für uns Freiheitliche, dass es endlich zu einer fairen Förderung der familieninternen Kinderbetreuung und dadurch zur Sicherstellung der echten Wahlfreiheit in der Kinderbetreuung in Vorarlberg kommt“, betont FPÖ-Familiensprecherin Andrea Kerbleder.

Dieser Antrag werde dann im Herbst im Landtag behandelt. „Wir geben der ÖVP also jetzt diese Zeit, damit sie über den Sommer hoffentlich zu einer klaren Linie findet und dann unsere Initiative für unsere Familien mit uns gemeinsam beschließt und umsetzt.“

„Es kann nicht sein, dass die Entscheidung ein Kind zu bekommen zu finanziellen Nachteilen und niedriger Pension führt“

Mit ihrer zweiten Antragsinitiative wollen die Freiheitlichen ein weiteres Hindernis weggeräumt wissen, wenn es um den Wunsch vor allem vieler Mütter geht, in den ersten Jahren bei den Kindern zu Hause zu bleiben, wonach sich die Zeit der Kindererziehung im aktuellen Pensionssystem in vielen Fällen negativ auf die zu erwartende Pension auswirke, wenn die Erwerbstätigkeit aufgegeben oder reduziert werde.

„Für uns ist klar: Es kann nicht sein, dass die Entscheidung ein Kind zu bekommen zu finanziellen Nachteilen und dazu führt, dass im Besonderen viele Frauen dann oft mit einer sehr niedrigen Pension das Auslangen finden müssen. Das ist nicht die Wertschätzung, die wir Freiheitliche uns für unsere Familien vorstellen“, spricht Landesobmann Christof Bitschi Klartext.

Um der Altersarmut speziell vieler Mütter entgegenzuwirken und vorzubeugen, soll es deshalb für sie eine Aufzahlung zur Pension geben. „Wir fordern deshalb in unserem zweiten Antrag einen Pensionsbonus für österreichische Staatsbürger mit Kindern. Diese Aufzahlung soll sicherstellen, dass sich zusammen mit der bestehenden Anrechnung der Kindererziehungszeiten die Pension um 200 Euro pro Kind und Monat erhöht. Mit dieser Maßnahme würde sich die finanzielle Situation in der Pension vor allem für viele Frauen ganz wesentlich verbessern. Und hier sollten also wirklich auch alle Parteien das Interesse haben, dass es zu dieser Verbesserung kommt“, so Andrea Kerbleder.

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