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26. Juli 2022

Freiheitliche fordern wirksame Maßnahmen gegen Ärztemangel statt Probleme-Schönrederei

FPÖ-Gesundheitssprecher Dr. Hubert Kinz: „Die Vorarlberger Gesundheitslandschaft muss wieder auf gesunde Beine gestellt werden!“

Auf Unverständnis stößt bei FPÖ-Gesundheitssprecher Dr. Hubert Kinz die Aussage des Geschäftsführers der Krankenhausbetriebsgesellschaft Gerald Fleisch, wonach es keinen Ärztemangel gäbe. „Wenn wir wissen, dass viele Patientinnen und Patienten keine Termine bei Fachärzten bekommen und sogar Operationen aufgrund der Personalknappheit verschoben werden, dann ist ein Ärztemangel sowohl im niedergelassenen Bereich, als auch im Spitalsbereich mehr als offensichtlich.“ Für Kinz ist deshalb klar: „Mit diesem andauernden Schönreden von Problemen muss Schluss sein. Vielmehr muss die schwarz-grüne Landesregierung jetzt endlich wirksame Gegenmaßnahmen setzen und die Vorarlberger Gesundheitsversorgung wieder auf gesunde Beine stellen“, so FPÖ-Gesundheitssprecher Dr. Hubert Kinz.

Kinz verweist zudem auf jüngste Prognosen, wonach bis zum Jahr 2027 70 Kassenärzte in Pension gehen. „Wenn für diese keine Nachfolgerinnen bzw. Nachfolger gefunden werden, wird dies eine weitere Verschlechterung der Gesundheitsversorgung in Vorarlberg zur Folge und fatale Auswirkungen für die Patientinnen und Patienten haben“, so Kinz.

Der FPÖ-Gesundheitssprecher verlangt deshalb von der schwarz-grünen Bundes- und Landesregierung, endlich notwendige Maßnahmen zu setzen, um dem massiven Ärztemangel entgegenzuwirken. Kinz verweist in diesem Zusammenhang auf einen entsprechenden Landtagsantrag der Freiheitlichen (siehe Anlage). „Wir fordern zur langfristigen Sicherung der Vorarlberger Gesundheitsversorgung die rasche Umsetzung eines 14 Punkte umfassenden Maßnahmenbündels, das u.a. von der Einführung eines Stipendienmodells für Vorarlberger Medizinstudenten sowie der Aufstockung der Ausbildungsplätze an Vorarlbergs Landeskrankenhäusern, über die Einrichtung von Primärversorgungszentren bis hin zur Attraktivierung der Rahmenbedingungen für Hausärzte und der besseren Einbindung der Wahlärzte in die ärztliche Grundversorgung reicht“, umreißt Kinz das Maßnahmenpaket, das sowohl von Landes- als auch Bundesseite endlich umgesetzt werden muss.

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