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06. April 2018

Freiheitliche Arbeitnehmer üben heftige Kritik an ÖGB-Landeschef Loacker

FA-Fraktionsobmann Michael Koschat: "Mit Rezepten aus der sozialistischen Mottenkiste kommen wir nicht weiter"

„In der Diskussion um die Arbeitszeitflexibilisierung ist es für uns freiheitliche Arbeitnehmervertreter wesentlich, dass es bei einer Weiterentwicklung der Arbeitszeit zu einer Win-Win-Situation für Arbeitnehmer sowie dem Arbeitgeber kommen muss“, hält FPÖ-Arbeitnehmervertreter Michael Koschat fest. Heftige Kritik übt er an der sturen Abwehrhaltung von ÖGB-Landeschef Loacker. „Nur aus parteipolitischen Motiven heraus von Beginn an immer alles schlecht zu machen und den Teufel an die Wand zu malen, ist schlicht und einfach zu wenig. Auch der ÖGB muss endlich erkennen, dass sich die Bedingungen am Arbeitsmarkt weiterentwickeln. Mit Rezepten aus der sozialistischen Mottenkiste kommen wir jedenfalls nicht weiter. Und auch Angriffe unter der Gürtellinie auf Bundeskanzler Sebastian Kurz bringen uns nicht voran. Ich fordere den ÖGB-Chef auf, diesen unflätigen Stil zu beenden und zur Sachlichkeit zurückzukehren“, so Koschat, der die türkis-blaue Bundesregierung auf dem richtigen Weg sieht.

Rahmenbedingungen müssen stimmen

„Viele Arbeitnehmer haben den Wunsch nach mehr Flexibilität und mehr Freizeit. Die notwendige Arbeitszeitflexibilisierung kommt diesen Wünschen entgegen. Diese Flexibilität darf aber natürlich keine Einbahnstraße sein, sondern Arbeitgeber und Arbeitnehmer müssen gleichermaßen profitieren“, stellt Koschat klar. Für den freiheitlichen Kammerrat ist weiters klar, dass die Normalarbeitszeit von 8 Stunden pro Tag und 40 Stunden in der Woche bleiben und jede geleistete Überstunde weiterhin abgegolten werden müsse. „Arbeitszeitflexibilisierung darf am Ende des Tages nicht Mehrarbeit bedeuten, sondern muss eine bessere Verteilung von Arbeit zur Folge haben“, so der freiheitliche Arbeitnehmervertreter.

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