Bregenz, am 06.11.2025 (VF) – „Wir wissen, dass es immer schwierig ist, etwas Bestehendes aufzugeben. Auch wir hätten am liebsten, wenn alles an allen Spitälern angeboten werden kann. Die Realität zeigt aber, dass das nicht möglich und vor allem auch nicht sinnvoll ist“, erklärt FPÖ-Klubobmann Markus Klien zum heute vorgestellten Konzept zur Sicherung einer zukunftsfähigen Gesundheitsversorgung für alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger.
„Experten bestätigen uns, dass die Umsetzung der Reformen im Spitalsbereich in Wahrheit längst notwendig ist. Die Anforderungen und Rahmenbedingungen haben sich im Gesundheitsbereich – und besonders im Spitalsbereich - in den letzten Jahren sehr stark verändert. Es gilt, die Struktur an diese Veränderungen anzupassen und somit zukunftsfit zu machen“, betont Markus Klien.
Mit der jetzigen Reform werden folgende Ziele erreicht:
- Langfristige Sicherstellung der qualitätsvollen Gesundheitsversorgung an den jeweiligen Spitalsstandorten
Ohne Zusammenlegung von Abteilungen kann diese qualitätsvolle Gesundheitsversorgung zukünftig nicht flächendeckend gesichert werden
- Erhalt aller Spitalsstandorte im Land
Reformen sind notwendig – durch die jetzige Strukturreform können alle Spitalsstandorte erhalten werden
- Abbau von Doppelgleisigkeiten – Effizienzsteigerungen
Neben der Qualitätssicherung bedeutet die Bündelung der Ressourcen an den Spitälern auch einen Abbau von Doppelgleisigkeiten und eine Effizienzsteigerung und somit auch eine Entlastung der öffentlichen Haushalte (Gemeinden, Land, Bund)