Bregenz, am 04.03.2026 (VF) – Der Freiheitliche Klubobmann Markus Klien zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis der Beratungen eines auf Initiative der FPÖ eingebrachten Antrages der beiden Regierungsfraktionen. Darin wird die Landesregierung ersucht, aufbauend auf den Erfahrungen des Pilotprojektes in der Integrationshilfe und angelehnt an das Modell der Arbeiterkammer Vorarlberg die Anstellung von pflegenden Angehörigen zu prüfen.
„Pflegende Angehörige sind eine tragende Säule unseres Betreuungssystems“, betont FPÖ-Klubobmann Markus Klien. „Ohne ihren täglichen Einsatz wäre die Versorgung älterer und pflegebedürftiger Menschen in dieser Form nicht aufrechtzuerhalten.“ Mit diesem Hinweis unterstreichen die Vorarlberger Freiheitlichen ihre Zielsetzung, pflegende Angehörige stärker zu unterstützen und innovative Beschäftigungsmodelle auszubauen.
Klien verweist darauf, dass die Betreuung zu Hause für viele Familien eine enorme körperliche, psychische und finanzielle Belastung darstellt: „Diese Menschen übernehmen Verantwortung, arbeiten oft rund um die Uhr und fallen dabei selbst häufig durch das soziale Netz. Diese Situation wollen wir deutlich verbessern.“ Vorarlberg verfüge bereits über gute Entlastungsangebote wie Urlaubs- oder Überleitungspflege sowie fachliche Begleitung. Nun brauche es aber einen nächsten Schritt: die Ausweitung des Modells zur Anstellung pflegender Angehöriger, wie es bereits in der Integrationshilfe erfolgreich erprobt wurde, so der FPÖ-Klubchef.
Der auf Initiative der FPÖ eingebrachte Antrag, wurde in der jüngsten Sitzung des sozialpolitischen Ausschusses des Landtages mit breiter Mehrheit angenommen.