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24. Juni 2020

FPÖ-Kinz fordert Übernahme von Fahrtkosten für Kinderonkologie-Patienten und Begleitperson

Freiheitliche Landtagsinitiative mündet in einstimmige Verabschiedung einer Vorlage des Sozialpolitischen Ausschusses.

Bis vor kurzem wurden die Reisekosten zu kinderonkologischen Kontrolluntersuchungen nach Innsbruck auch von der Sozialversicherung übernommen. Nun wurde diese Kostenübernahme offensichtlich bis auf wenige Ausnahmen eingestellt. „Diese Vorgehensweise ist für die Betroffenen völlig inakzeptabel und gehört dringend korrigiert!“, betont der FPÖ-Gesundheitssprecher, LAbg. Dr. Hubert Kinz.

Die Behandlungen und Nachkontrolle von kinderonkologischen Patienten erfolgen bekanntlich im für das Land Vorarlberg zugeordneten onkologischen Zentrum an der Uniklinik Innsbruck bzw. an einer Spezialklinik. Probleme gab und gibt es nach wie vor bei der Rückerstattung des Kostenersatzes der Reise- und Transportkosten von Kinderpatienten und deren Begleitpersonen. „Es ist für uns völlig unverständlich, dass hier nicht im Sinne der betroffenen Kinder und deren Eltern eine unbürokratische Übernahme der Fahrtkosten – egal ob Behandlung oder Kontrolle – möglich ist“, kritisiert Dr. Kinz und verweist auf eine entsprechende Antragsinitiative der Freiheitlichen, die heute Gegenstand von Ausschussberatungen im Landtag war.

Im sozialpolitischen Ausschuss einigte man sich schließlich einstimmig darauf, dass sich die Landesregierung bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) für die Übernahme der Fahrtkosten für kinderonkologische Erst- und Kontrolluntersuchungen sowohl für die Patienten als auch eine Begleitperson einsetzt. „Ich erwarte mir, dass die ÖGK hier einlenkt und für eine Korrektur der bestehenden Situation für junge Krebspatienten und ihre Eltern sorgt“, betont der FPÖ-Gesundheitssprecher abschließend.

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