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10. März 2021

FPÖ-Initiative zur Stärkung der Pflege zu Hause abgelehnt

Schwarz-Grün schiebt notwendige Entlastung pflegender Angehöriger auf die lange Bank!

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi: „In schönen Sonntagsreden wird vom Herrn Landeshauptmann gerne von der Stärkung der Pflege zu Hause gesprochen. Wenn es aber darum geht, echte Verbesserungen zu schaffen, wird gebremst, verzögert und verhindert.“

Heute stand im Vorarlberger Landtag der FPÖ-Antrag zur Stärkung der Pflege zu Hause auf der Tagesordnung. Konkret fordern wir Freiheitliche darin die Umsetzung des AK-Modells zur Anstellung pflegender Angehöriger und damit eine Verbesserung für die vielen pflegenden Angehörigen in Vorarlberg.

Modell zur Anstellung pflegender Angehöriger ist ein "Win-win-win-Modell"

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi verwies in der Diskussion erneut auf die großen Vorteile des Modells zur Stärkung der Pflege zu Hause. „Es ist ein Win-win-win-Modell. Es bringt erstens eine finanzielle und sozialrechtliche Absicherung für die pflegenden Angehörigen. Es ermöglicht zweitens den pflegebedürftigen Personen den möglichst langen Verbleib zu Hause und es schafft drittens die Chance, durch die Möglichkeit der Absolvierung der Heimhelferausbildung der pflegenden Angehörigen, zusätzliches Personal für den Pflegebereich zu gewinnen.“

Die anderen Parteien lehnten die FPÖ-Forderung auf rasche Umsetzung des Modells allerdings ab, was bei Bitschi auf Kritik stößt. „Es ist immer dasselbe falsche Spiel. In schönen Sonntagsreden wird vom Herrn Landeshauptmann von der Stärkung der Pflege zu Hause geredet. Wenn es dann aber darum geht, konkrete Verbesserungen zu schaffen, wird gebremst, verzögert und verhindert“, zeigt Bitschi auf.

„Hier liegt ein fixfertiges Konzept auf dem Tisch, das die Landesregierung nur noch umsetzen muss. Schwarz-Grün schafft aber nicht einmal das, sondern versucht mit fadenscheinigen Ausreden die längst notwendige Entlastung pflegender Angehöriger weiter auf die lange Bank zu schieben. Obwohl durch das laufende Modell im Burgenland längst klar ersichtlich ist, dass damit ein wichtiger Impuls für die Pflege zu Hause gesetzt werden kann“, erklärt der FPÖ-Landesobmann. 

Rasche Umsetzung wird von Schwarz-Grün verhindert

Schwarz-Grün verhindere somit eine rasche Verbesserung für die pflegenden Angehörigen und dadurch eine Stärkung der Pflege zu Hause, obwohl es, laut Bitschi, der Wunsch der meisten älteren Menschen sei, möglichst lange zu Hause leben zu können. Wir Freiheitliche werden uns jedoch weiter mit aller Kraft für die Umsetzung dieses Zukunftsmodells einsetzen.

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