06. Mai 2026

FPÖ-Initiative für mehr Verbindlichkeit bei Sprachförderung

Regierungsfraktionen FPÖ und VP wollen Eltern stärker in die Pflicht nehmen und Konsequenzen bei fehlender Mitwirkungspflicht verschärfen

Unsere Sprecherin für Bildung und Soziales, LAbg. Andrea Kerbleder, Sprecherin | Maurice Shourot

Unsere Sprecherin für Bildung und Soziales, LAbg. Andrea Kerbleder, Sprecherin | Maurice Shourot

Die Sicherstellung ausreichender Deutschkenntnisse bereits im frühen Kindesalter steht im Mittelpunkt eines auf Initiative der FPÖ eingebrachten Landtagsantrages der beiden Regierungsfraktionen. 

 

„Sprache ist mehr als ein Mittel zur Verständigung, sie ist der Raum, in dem Denken entsteht, Zugehörigkeit wächst und Zukunft möglich wird. Sie prägt Bildungswege, Lebensverläufe und die Art, wie wir an der Gemeinschaft teilhaben“, betonen die beiden Landtagsabgeordneten Andrea Kerbleder (FPÖ) und Gerda Schnetzer-Sutterlüty (VP).

 

„Es gibt im Bereich der Sprachförderung ausreichend Angebote, deren Erfolg hängt aber ganz wesentlich von der aktiven Mitarbeit und Unterstützung der Eltern ab. Wenn Eltern sich weigern, einen notwendigen Beitrag zu leisten, verlieren vor allem die Kinder wertvolle Entwicklungszeit. Und die Allgemeinheit muss später die Konsequenzen tragen. Darum braucht es klare Regeln: Wer in Vorarlberg lebt und die Chancen unseres Bildungssystems nutzen will, muss auch bereit sein, Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört, dass Kinder Deutsch lernen und zwar mit Unterstützung ihrer Eltern. Alles andere schwächt die Integration, verschärft Bildungsprobleme und belastet das ganze Bildungssystem“, so Kerbleder.

 

„Im Bereich der Sprachförderung steht ein breites und tragfähiges Angebot zur Verfügung. Pädagoginnen und Pädagogen tragen diese Aufgabe mit großem Einsatz. Das Land Vorarlberg unterstützt Lernangebote und verlässliche Rahmenbedingungen. Doch gleichermaßen sind die Eltern gefordert, der deutschen Sprache im täglichen Leben Raum zu geben und mitzuwirken, damit Kinder darin wachsen können. Hier braucht es ein verbindliches Miteinander, damit jedes Kind die Chance bekommt, den Anschluss zu halten“, betont Schnetzer-Sutterlüty.

 

„Unser Ziel ist es, die bestehenden Instrumente zu stärken und dort nachzuschärfen, wo sie nicht ausreichend greifen. Dazu gehört auch die Überprüfung und gegebenenfalls Verschärfung von Sanktionen bei fehlender Mitwirkung. Gleichzeitig wollen wir die Pädagoginnen und Pädagogen weiter stärken, die Sprachförderung gezielt verbessern und Erfolge transparenter machen“, betonen die beiden Vertreter der Regierungsfraktionen Andrea Kerbleder und Gerda Schnetzer-Sutterlütty.

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