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05. Dezember 2018

FPÖ-Initiative für ein sicheres Zuhause wird von ÖVP abgelehnt

FPÖ-Wohnbausprecher Weixlbaumer: „ÖVP hat kein Interesse an Sicherheitsimpuls im Wohnbereich“

Mit völligem Unverständnis reagiert der FPÖ-Wohnbausprecher Joachim Weixlbaumer auf die Haltung der ÖVP in der Frage der Prävention von Einbrüchen. „Wir haben auch in Vorarlberg mit steigenden Zahlen an Einbrüchen in Häuser und Wohnungen zu kämpfen und wollen daher als Präventions- und Abschreckungsmaßnahme den Einbau von Alarmanlagen fördern. Leider wurde unser diesbezüglicher Antrag heute im Rechtsausschuss des Landtages abgelehnt. Wer – so wie die ÖVP - bei jeder sich bietenden Gelegenheit die Bedeutung der Sicherheit im Land betont, der sollte auch bereit sein, im eigenen Wirkungsbereich Impulse für ein sicheres Wohnen zu setzen – alles andere ist mehr als unglaubwürdig.“

Ein Blick auf die Kriminalitätsstatistik 2017 und die Zahlen des 1. Halbjahres 2018 verdeutlichen den Handlungsbedarf. Im vergangenen Jahr brachte die Polizei 229 Fälle von Einbrüchen in Wohnungen und Wohnhäuser zur Anzeige. Die Gesamtzahl hat sich dabei im Vergleich zu 2016 um 49 Fälle erhöht. Noch dramatischer ist die Entwicklung der Einbruchszahlen im ersten Halbjahr 2018. So wurden in den ersten sechs Monaten bereits 195 Anzeigen eingebracht - im selben Zeitraum 2017 waren es noch 112 Anzeigen. Das ist ein Anstieg um 74%!

Neben der verstärkten Präsenz der Polizei und der Sensibilisierung der Bevölkerung im Bereich der Einbruchsprävention spielen auch Alarmanlagen eine wichtige Rolle im Schutz vor Einbrüchen. „Alarmanlagen haben ein hohes Abschreckungspotential und tragen ganz maßgeblich zur Steigerung eines sicheren Zuhauses bei, allerdings sind Alarmanlagen nicht für jedermann leistbar. Wir wollen das ändern und halten unsere Forderung nach einer Förderung von Alarmanlagen auch gegen den Widerstand der ÖVP aufrecht. Die Frage der Sicherheit im Land eignet sich nicht für irgendwelche parteipolitischen Spielchen, sondern verlangt nach konkreten Taten, zu denen die ÖVP ganz offensichtlich nicht bereit ist“, so Weixlbaumer abschließend.

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