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30. Mai 2018

Christof Bitschi: Neue Wege gehen

Der zukünftige Chef der Ländle-FPÖ im Interview über sein Politikverständnis und die Zukunft des Landes

Interview in den Regionalmedien:

Herr Bitschi, mit Ihren 27 Jahren werden Sie der jüngste Parteiobmann in Vorarlberg. Wie geht es Ihnen nach diesem doch entscheidenden Schritt?

Ich habe natürlich großen Respekt vor der neuen Aufgabe, aber gleichzeitig freue mich sehr auf die vor mir liegende spannende Zeit. Die Unterstützung, die ich in den letzten Tagen seit Bekanntwerden meiner Entscheidung aus der Bevölkerung erfahren habe, stimmt mich äußerst positiv und gibt mir sehr viel Kraft.

Wie geht es nach dem Generationenwechsel in der FPÖ Vorarlberg weiter?

Ich bin überzeugt davon, dass es dem Land gut tut, wenn Themen generationenübergreifend auch aus einem jüngeren Blickwinkel betrachtet werden. Das erleichtert es, neue, mutige Wege zu gehen. Dieses neue Denken brauchen wir in Vorarlbergs Politik ganz dringend.

Die schwarz-grüne Landesregierung macht also alte Politik?

Das Problem ist, dass sich die Politik immer mehr nur noch auf den Erfolgen der Vergangenheit ausruht. Man verwaltet nur statt offensiv zu gestalten. Das einzig Neue bei Schwarz-Grün sind die ständig neuen Ausreden dafür, warum etwas nicht geht. Diese Trägheit schadet unserem Land.

Bei welchen Themen sehen Sie konkret Probleme?

Ein massives Problem haben wir etwa im Integrationsbereich. Diese Situation hat sich durch das Versagen der Politiker bei der großen Flüchtlingskrise im Jahr 2015 noch verschärft. Übrigens: Als ich zu Beginn der Flüchtlingswelle einen ordentlichen Grenzschutz gefordert habe, hat mich die ÖVP im Landtag dafür stark kritisiert. Jetzt versäumen sie es auch im Integrationsbereich, die richtigen Maßnahmen zu setzen. Die Politik der falschen Toleranz ist jedenfalls gescheitert. Sebastian Kurz hat das erkannt und ist längst auf unsere freiheitliche Linie umgeschwenkt. Die Landes-ÖVP mit Landeshauptmann Wallner ist hingegen immer noch am falschen Dampfer unterwegs.

In welchen Bereichen gibt es noch Handlungsbedarf?

Neben den Dauerbrennern Sicherheit und Integration werden wir uns vor allem für mehr Freiheit für unsere Unternehmer einsetzen. Es muss speziell für unsere vielen Klein- und Mittelbetriebe zu einem deutlichen Bürokratieabbau kommen. Ein Wirt muss seine Gäste betreuen können und sich nicht den ganzen Tag mit Papierkram beschäftigen müssen.

Vielen Dank für das Gespräch!

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