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08. Oktober 2021

Bitschi zu Pflege-Notstand: Schwarz-grüne Landesregierung muss endlich handeln und wirksame Gegenmaßnahmen setzen

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi: „Angesichts des Pflege-Notstands in Vorarlberg muss man mittlerweile von einem echten Versagen der schwarz-grünen Landesregierung sprechen“

„Anstatt die Personalproblematik in den Vorarlberger Pflegeheimen immer nur zu beklagen, muss die schwarz-grüne Landesregierung endlich handeln und wirksame Gegenmaßnahmen setzen!“ So reagiert FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi auf aktuelle Aussagen von Grünen-Landesrätin Wiesflecker zum Personalmangel im Pflegebereich.

„Es kann nicht sein, dass auf der einen Seite viele Pflegebedürftige auf einen Pflegeplatz in einem Heim warten und auf der anderen Seite 50 bis 60 Betten im Land leer stehen, weil man es nicht schafft, das notwendige Personal zur Verfügung zu stellen“, verweist Bitschi auf den aktuellen Pflege-Notstand in Vorarlberg, angesichts dessen man mittlerweile von einem „echten Versagen der schwarz-grünen Landesregierung“ in diesem Bereich sprechen müsse.

Für den FPÖ-Landesobmann ist klar, dass es jetzt endlich konkrete Verbesserungen im Pflegebereich braucht, damit nicht nur neues Personal ausgebildet werden kann, sondern dass es vor allem auch Rahmenbedingungen gibt, die dafür sorgen, dass von den bestehenden Pflegekräften nicht immer mehr ihre Arbeit aufgeben und aus dem Pflegeberuf aussteigen. „Dazu zählt in erster Linie eine faire Entlohnung sowohl für das bestehende Pflegepersonal, als auch für jene, die eine Pflegeausbildung machen“, stellt Bitschi klar und deponiert in Richtung Landesregierung. „Wer hier spart, der spart am falschen Platz!“

Einen wesentlichen Beitrag zur Entschärfung der angespannten Personalsituation in den Pflegeheimen kann laut Bitschi auch die Stärkung der Pflege zu Hause leisten. „Mit der Umsetzung des fixfertigen AK-Modells zur Anstellung pflegender Angehöriger in Vorarlberg, bei dem pflegende Angehörige 1.700 Euro monatlich erhalten, wenn sie ihre Angehörigen ab Pflegestufe 5 in Vollzeit pflegen, könnte einerseits der Druck auf die Pflegeheime gemildert und die Bereitschaft, Pflegetätigkeit in der Familie zu übernehmen, gesteigert werden. Warum die Landesregierung weiterhin nicht bereit ist, diesen Weg zu beschreiten, bleibt – wie viele andere Dinge im Pflegebereich - unbeantwortet“, so Bitschi.

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