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09. März 2021

Bitschi zu Gastro-Verhandlungsergebnis: „Verpflichtende Antigen-Eintrittstests sind massive und unnötige Einschränkung“

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi: „Nur 0,1 Prozent der Bevölkerung in Vorarlberg ist aktuell Covid-positiv – 99,9 Prozent sind es nicht. Dass sich angesichts dessen alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger alle zwei Tage einem Antigen-Test unterziehen müssen, damit sie auf einen Kaffee gehen dürfen, steht in keinem Verhältnis“

„Licht, aber auch sehr viel Schatten“ sieht FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi bei den präsentierten Gastronomie-Öffnungsschritten in Vorarlberg. Während die Forderung der Freiheitlichen, die Gastro-Betriebe sowohl draußen als auch drinnen aufsperren zu lassen, erfüllt worden sei, stellen für Bitschi vor allem die verpflichtenden Antigen-Eintrittstests „eine massive und – angesichts der aktuellen Corona-Zahlen – unnötige Einschränkung“ dar.

„Nur 0,1 Prozent der Bevölkerung in Vorarlberg ist aktuell Covid-positiv – 99,9 Prozent sind es nicht. Dass sich angesichts dessen alle Vorarlbergerinnen und Vorarlberger alle zwei Tage einem Antigen-Test bei einer Teststation unterziehen müssen, damit sie auf einen Kaffee gehen dürfen, steht in keinem Verhältnis und ist in Wahrheit nicht praktikabel“, so Bitschi. „Wenn man schon das Ziel ausgibt, dass sich die Bevölkerung regelmäßig testen lassen soll, dann müssen auch die Rahmenbedingungen so geschaffen werden, dass das mit möglichst geringem Aufwand möglich ist“, hätte sich Bitschi zumindest eine Lösung mit unkomplizierten Selbsttests als Zutrittserlaubnis erwartet, wie es Landeshauptmann Wallner (ÖVP) ursprünglich ja auch in Aussicht gestellt habe. Die Gastronomiebetriebe hätten zudem schon lange vernünftige Sicherheitskonzepte mit Abstands- und Hygieneregeln ausgearbeitet, mit denen eine verantwortungsvolle Öffnung auch sichergestellt werden könnte.

Auch bezüglich der Sperrstunde habe Wallner den Gastronomen vor einer Woche noch mehr versprochen. Damals habe er von „22 oder 23 Uhr“ gesprochen. Jetzt komme die Sperrstunde um 20 Uhr.

Der FPÖ-Landesobmann sieht die Vorarlberger Gastronomiebetriebe angesichts dieser nun präsentierten Vorgaben jedenfalls weiterhin vor große Herausforderungen gestellt. „Die Gastronomiebetriebe leiden jetzt seit mehr oder weniger einem ganzen Jahr ganz besonders unter der schwarz-grünen Dauer-Lockdown-Politik. Zahlreiche Betriebe sind massiv existenziell gefährdet, die Arbeitslosigkeit im Gastronomiebereich ist enorm.“

Die Freiheitlichen fordern deshalb die Landesregierung auf, einen Nofallfonds des Landes für insolvenzbedrohte Gastronomie- und Tourismusbetriebe einzurichten. „Aufgrund der strengen Vorgaben werden die Öffnungsschritte für viele Betriebe nicht die erhoffte Rettung bringen. Die Landesregierung muss für betroffene Betriebe deshalb zumindest jene Hilfe leisten, die notwendig ist, um ein wirtschaftliches Überleben zu ermöglichen“, stellt Bitschi klar und kündigt eine entsprechende FPÖ-Landtagsinitiative an.

Bitschi spricht sich auch für rasche weitere Öffnungsschritte aus. „Diese Öffnung kann nur ein erster Schritt sein. Die nächsten müssen rasch folgen.“

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