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04. Jänner 2022

Bitschi: Österreich darf nicht von Anti-Atom-Kurs abgehen!

Landesobmann Christof Bitschi verlangt von LH Wallner vollen Einsatz auch bei der Reform des EURATOM-Vertrages.

„Zum wiederholten Mal zeigt sich, dass sich die EU-Kommission bereitwillig zum Handlanger der Kernkraft-Lobby macht und nicht ernsthaft daran interessiert ist, diese Hockrisikotechnologie dorthin zu befördern, wo sie hingehört – nämlich auf das energiepolitische Abstellgleis“, zeigt FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi kein Verständnis für die Pläne der EU-Kommission, die Atomkraft als „klimafreundlich“ einzustufen.

Reform des EURATOM-Vertrages längst überfällig

„Österreich und im Speziellen Vorarlberg vertreten seit Jahrzehnten eine klare ablehnende Haltung zur Atomenergie. Und von diesem Anti-Atom-Kurs darf jetzt auch nicht abgegangen werden. In zahlreichen Entschließungen hat sich der Landtag gegen die Atomkraft ausgesprochen, zuletzt wurde im Jahr 2019 auf Initiative der Freiheitlichen eine Reform des EURATOM-Vertrages einstimmig eingefordert. Wenn sich nun Landeshauptmann Wallner für eine einheitliche Haltung der Landeshauptleute bemühen will, dann ist das gut und recht. Viel wichtiger wäre es allerdings, sich bei seinen Regierungskollegen in Wien für eine rasche Reform des völlig unzeitgemäßen EURATOM-Vertrages stark zu machen“, erwartet sich der FPÖ-Landesobmann einen entsprechenden Einsatz des Landeshauptmannes bei der Bundesregierung.

„Wenn jetzt offen ein Wiedererstarken der Kernenergie angestrebt wird, dann hat man aus den tragischen Reaktorkatastrophen überhaupt nichts gelernt. Für uns steht fest, dass in einem auf Sicherheit bedachten Europa kein Platz für die Kernenergie bleibt. Die Zukunft der Energieversorgung muss den erneuerbaren Energieträgern gehören und nicht der risikobehafteten Atomkraft“, betont Bitschi.

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