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04. September 2018

Bitschi: „Mehr Schutz für unsere Helfer“

FPÖ-Landeschef Christof Bitschi will die Sicherheit in Vorarlberger Spitälern erhöhen.

In den Vorarlberger Krankenanstalten kommt es vermehrt zu gewaltsamen Übergriffen auf die Spitalsmitarbeiter. Dies hat FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi jüngst in einer Landtagsanfrage aufgedeckt. So ist es alleine in den Krankenhäusern Bregenz und Feldkirch im 1. Halbjahr 2018 bereits zu 50 von Mitarbeitern gemeldeten gewalttätigen Übergriffen gekommen, wie Gesundheitslandesrat Bernhard in der Anfragebeantwortung bestätigen musste.

„Gewaltsame Übergriffe und fehlender Respekt sind nicht zu tolerieren“

„Die bestehenden Sicherheitsmaßnahmen sind aufgrund der besorgniserregenden Steigerung der gewaltsamen Übergriffe auf die Mitarbeiter offensichtlich nicht ausreichend“, so Bitschi. So wurde auch bekannt, dass etwa in den Krankenhäusern in Bregenz und Feldkirch nur an einzelnen Tagen Sicherheitspersonal vor Ort ist und in den Spitälern Bludenz, Hohenems und Rankweil ein entsprechender Sicherheitsdienst überhaupt fehlt. In diesem Zusammenhang weist Christof Bitschi auch auf das Problem des oft kulturell bedingten fehlenden Respekts gegenüber weiblichen Mitarbeiterinnen hin und spricht Klartext: „Wir brauchen mehr Schutz für unsere Helfer. Falsch verstandene Toleranz hat hier nichts verloren.“

„Probleme nicht schönreden, sondern Lösungen anpacken“

Der FPÖ-Chef stellt deshalb jetzt in einem Landtagsantrag Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitssituation an den Vorarlberger Spitälern vor. „Anstatt das Problem schönzureden, müssen wir sagen, was Sache ist und konsequent Lösungen anpacken.“ Konkret fordert Bitschi die Ausarbeitung eines maßgeschneiderten und wirksamen Sicherheitskonzept für die Vorarlberger Spitäler. Neben einem verstärkten Einsatz von Sicherheitsdiensten, wäre etwa auch die Einführung von Body-Cams für das Sicherheitspersonal anzudenken, schlägt Bitschi vor.

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