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05. Mai 2020

Bitschi: Das Land aus der Krise führen statt diese noch verschärfen!

FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi: „Damit es in Vorarlberg wieder aufwärts geht, müssen wir die schädlichen Kürzungspläne des Herrn Landeshauptmannes abwenden“

 In einer Pressekonferenz hat heute FPÖ-Landesobmann Christof Bitschi Maßnahmen präsentiert, um Vorarlberg aus der Krise zu führen. Dabei ist Bitschi auch mit den angekündigten Kürzungs- und Sparplänen der schwarz-grünen Landesregierung hart ins Gericht gegangen. „Viele Vorarlbergerinnen und Vorarlberger stehen aufgrund der wirtschaftlichen Beschränkungen mittlerweile mit dem Rücken zur Wand. Fast 20.000 Menschen in Vorarlberg sind arbeitslos, über 60.000 sind in Kurzarbeit. Trotzdem bleibt die Landesregierung die notwendigen Hilfsmaßnahmen weiterhin schuldig. Es wurde zwar bereits vor Wochen vom Herrn Landeshauptmann ein 100-Millionen-Euro Hilfspaket in Aussicht gestellt. Seither fragen sich die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger, wo denn diese angekündigten Hilfsmaßnahmen bleiben“, so Bitschi. Er verlangt erneut, dass „dieses Geld jetzt endlich bei all jenen ankommt, die es so dringend brauchen. Das haben sich die betroffenen Familien, die Arbeitnehmer, die Betriebe auch verdient.“ Die Landesregierung bleibe, laut Bitschi, aber nicht nur die notwendige Hilfe schuldig, sondern verschärfe diese Krise sogar noch zusätzlich, indem man jetzt hergehe und „mit dem Rotstift durchs Land zieht und den Menschen die Förderungen kürzt und wichtige Zukunftsprojekte auf die lange Bank schiebt“. Das sei der völlig falsche Weg. „Jetzt darf es von der Politik nicht heißen: Kopf in den Sand stecken, sondern jetzt muss es heißen: Ärmel aufkrempeln und anpacken, um das Land aus der Krise zu führen. Die heimische Wirtschaft ankurbeln statt sie kaputtsparen und alles tun, um den Standort zu sichern und die Rekordarbeitslosigkeit zu senken. Wir müssen um jeden Arbeitsplatz, um jeden Betrieb kämpfen“, betont Bitschi. Damit es „in Vorarlberg wieder aufwärts geht“, will der FPÖ-Landesobmann diese „schädlichen Kürzungspläne des Herrn Landeshauptmannes abwenden“. Konkret fordern die Freiheitlichen statt einer Kürzung etwa der Wohnbeihilfe und der Familienförderung des Landes eine Erweiterung und einen Ausbau derselben. „Gerade die Familien sind es, die in der Ausnahmesituation der letzten Wochen doppelte oder gar dreifache Arbeit verrichtet haben. Dass diese jetzt dafür durch Kürzungen der Förderungen sogar noch bestraft werden sollen, ist völlig inakzeptabel. Unsere Familien müssen gestärkt statt geschwächt werden“, spricht Bitschi Klartext.

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