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17. September 2019

Allgäuer zur INTEGRA: ÖVP muss Schluss machen mit dem Probleme schönreden!

Rechnungshof zeigt wesentliche Mängel im Bereich der betriebswirtschaftlichen Führung und Kontrolle auf!

In der heutigen Sitzung des Kontrollausschusses des Landtages wurde der Bericht des Landesrechnungshofes über die INTEGRA behandelt. Ausschussobmann Daniel Allgäuer (FPÖ) berichtete im Anschluss daran, dass der Rechnungshof wesentliche Mängel im Bereich der betriebswirtschaftlichen Führung und Kontrolle aufgezeigt habe. „Es liegen insgesamt 31 Empfehlungen am Tisch, die es gilt, rasch umzusetzen. Für sehr wichtig dabei halte ich die Einrichtung eines Aufsichtsrates sowie die Prüfung des Jahresabschlusses durch einen Wirtschaftsprüfer“, so FP-Allgäuer.

Nicht nachvollziehbar ist für Allgäuer der Versuch des Schönredens durch die ÖVP. „Hier geht es um den Einsatz einer hohen Summe an Steuergeldern. Es würde daher auch der ÖVP gut anstehen, etwas einsichtiger und sensibler dahingehend zu sein, dass die Risiken, die durch ein zu lasches Kontrollumfeld entstehen, dringend zu minimieren sind. Immerhin war es möglich, eine „Schwarzgeldkassa“ an der Buchhaltung vorbei zu führen und musste aufgrund der Recherchen des Rechnungshofes ein Geschäftsführer fristlos entlassen werden“, erinnert Allgäuer.

„Weiters haben die Menschen zurecht kein Verständnis dafür, dass es überhaupt möglich war, dass ein Millionenbetrüger in einer Sozialeinrichtung Vorarlbergs für den wichtigen Bereich der Personalentwicklung zuständig gemacht wurde und dann offensichtlich auch noch schalten und walten konnte, wie er wollte.“

„Ich appelliere daher abschließend an die ÖVP, vom hohen Ross herunterzukommen und die Fakten zur Kenntnis zu nehmen!“, so der eindringliche Appell des Ausschussvorsitzenden Daniel Allgäuer.

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