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07. August 2017

Allgäuer: Öffentlicher Schlachthof muss langfristig gesichert sein!

FPÖ-Landwirtschaftssprecher: "Regionalität und Tierwohl verlangen nach ausreichend Schlachtkapazitäten im Land."

„Die Entwicklung des seit Jahresbeginn privat geführten Schlachthofs Dornbirn ist eine äußerst erfreuliche und unterstreicht die Bedeutung eines regionalen Schlachtbetriebes. Nachdem die Stadt Dornbirn die Liegenschaft nur maximal auf die Dauer von fünf Jahren zur Verfügung stellt, braucht es eine tragfähige und funktionierende Lösung für die Zukunft. Ein öffentlicher Schlachthof muss langfristig gesichert sein“, so die Reaktion des FPÖ-Landwirtschaftssprechers, KO Daniel Allgäuer, auf die jüngste Entwicklung des Schlachthofs Dornbirn.

„Für uns steht fest, dass im Sinne der Ökoland Strategie und der Regionalität im Land gezüchtete Nutztiere auch im Land einer Verwertung zugeführt werden müssen und nicht lange Transportwege, die dem Tierwohl abträglich sind, in Kauf genommen werden dürfen. Basierend auf einer FPÖ-Initiative hat sich der Landtag im Dezember 2015 einstimmig für die Unterstützung eines privaten Betreibers des Schlachthofes Dornbirn ausgesprochen, damit eine möglichst große Schlachtkapazität in Vorarlberg verbleibt“, erinnert Allgäuer.

„Bekanntlich wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit einer Nachfolgelösung für den Schlachthof Dornbirn beschäftigt. Bisher ist allerdings völlig offen, wie die Zukunft dieses Schlachtbetriebes nach Ablauf der maximalen Pachtzeit von 5 Jahren aussieht. Für uns ist klar, dass es auch zukünftig einen Schlachthofstandort im Lande geben muss, der über die entsprechenden Kapazitäten verfügt. Landesrat Schwärzler ist daher aufgefordert, rasch ein Nachfolgekonzept für die derzeitige Übergangslösung zu entwickeln“, so die Forderung des FPÖ-Klubchefs.

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