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08. Juni 2017 | Bildung

Waibel: Unsere Kinder bleiben auf der Strecke!

FPÖ-Bildungssprecher: „Die Bildungsmisere in Vorarlberg ist ein Versagen von Landeshauptmann Markus Wallner!“

Nach dem sich abzeichnenden Scheitern der Bildungsreform im Bund fordert FPÖ-Bildungssprecher Christoph Waibel endlich konkrete Maßnahmen der Landesregierung. Bisher habe sich diese dringend nötiger Reformschritte verweigert. Stattdessen würden sich Schwarz und Grün auf die ’Modellregion Gemeinsame Schule’ ausreden.

„Die FPÖ-Vorarlberg hat sich unter dem Arbeitstitel „Modellregion“ nie Verbesserungsvorschlägen in Sachen Bildung verweigert, im Gegenteil, mehrfach wurden von uns konkrete Vorschläge eingebracht. Allesamt wurden sie von der ÖVP abgelehnt. Ein Beispiel: Zur Verbesserung der Deutschkenntnisse haben wir die Sprachstandsfeststellung im Mutter-Kind-Pass angeregt. Landeshauptmann Wallner hat sowohl im Wahlkampf als auch danach mehrfach erklärt, dass er dieser Idee einiges abgewinnen kann. Bei der Umsetzung hat er aber nicht nur die FPÖ im Stich gelassen, sondern vor allem die Vorarlberger Kinder. Die zum Teil desaströsen Ergebnisse in den Bildungstestungen sind ein einhundertprozentiges Versagen des Landeshauptmannes, der das Gesetz des Handelns nie wirklich in die Hand genommen hat!“, so Waibel.

„Die Landesregierung lässt unsere Kinder, Eltern und Pädagogen seit Jahren im Stich. Gerade jetzt wäre es aber dringend erforderlich, notwendige Reformen mutig anzupacken“, betont Waibel und verweist auf entsprechende Anträge der Freiheitlichen im Landtag. So habe die FPÖ schon mehrere Initiativen gestartet, um dem Problem der großen Anzahl an Schülern mit mangelnden Deutschkenntnissen in unseren Schulklassen entgegenzuwirken. „Wir sprechen uns für die Schaffung flächendeckender Deutschlernklassen für Schüler mit mangelnden Sprachkenntnissen aus. Es hilft niemandem, wenn in unseren Klassen Schüler sitzen, die kaum ein Wort Deutsch verstehen“, stellt Waibel klar.

Auch würde laut Waibel eine Deutschpflicht auf Schulhöfen und in Pausen helfen, die Schüler besser zu integrieren. „Zudem müssen auch die Eltern bei der Spracherlernung der Kinder stärker in die Pflicht genommen werden. Doch anstatt die vernünftigen Lösungsvorschläge zu unterstützen, lehnt die ÖVP in Vorarlberg alles kategorisch ab und verweigert damit sämtliche Reformschritte.“

„Sämtliche Diskussionen um die Modellregion sind für uns seit gestern obsolet, da die ÖVP als Initiator der Modellregion diese ja selbst abgesagt hat“, schließt der freiheitliche Bildungssprecher seine Ausführungen.

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