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23. November 2017

Michalke unterstützt Forderungen von Volksanwalt Kräuter betreffend die 24-Stunden-Pflege

Freiheitliche Sozialsprecherin sieht LR Wiesflecker in der Pflicht, von welcher eine umgehende Umsetzung und keine weiteren Evaluierungen und Empfehlungspapiere hinsichtlich der 24-Stunden-Pflege erwartet wird.

Die freiheitliche Sozialsprecherin im Vorarlberger Landtag, Cornelia Michalke, unterstützt den Vorstoß von Volksanwalt Günther Kräuter hinsichtlich einheitlicher Qualitätskriterien, verstärkten Kontrollen und einer besseren Finanzierung bei der 24-Stunden-Pflege. „Die großen Herausforderungen bei der Pflege zu Hause sind – insbesondere was die Qualität anbelangt – sofort in Angriff zu nehmen und allen, die sich dazu entscheiden, ihre Angehörigen so lange wie möglich im gewohnten Umfeld zu behalten auch die entsprechende Qualitätssicherheit zu geben“, so Michalke.

„Seit der Einführung des Pflegegeldes hat dieses einen Wertverlust von mehr als 30 % erfahren. Daher ist eine jährliche Valorisierung des Pflegegeldes dringend notwendig. Wenn durch den Wegfall des Pflegeregresses ein hoher Druck auf den stationären Bereich befürchtet wird, dann muss schleunigst alles getan werden, damit es auch im ambulanten Bereich eine gerechte Pflegeeinstufung, ein gutes Zusammenarbeiten der wertvollen Pflegedienste, eine Kontrolle der vorgelegten Zertifikate, wirklich gute Kenntnisse der deutschen Sprache und eine entsprechend durchgeführte Qualitätskontrolle gibt“, fordert FP-Michalke und nimmt die zuständige Landesrätin Wiesflecker in die Pflicht, von welcher sie eine umgehende Umsetzung und keine weiteren Evaluierungen und Empfehlungspapiere erwartet.

In diesem Zusammenhang verweist Michalke auf die Anfragebeantwortung von LR Wiesflecker hinsichtlich der Problematik der derzeit nicht zufriedenstellenden Situation betreffend die Qualitätskontrollen im Bereich der sogenannten 24-Stunden-Betreuung. Diese Frage hat LR Wiesflecker mit der Einführung von Arbeitsgruppen beantwortet, die bis November ein Empfehlungspapier für weitere Maßnahmen im Bereich der Qualitätssicherung erarbeiten und vorstellen sollen. Auch die Einführung eines Gütesiegels mit einheitlichen Qualitätsstandards für Vermittlungsagenturen wurde angeführt, die bereits seit langem bestehenden Mängel können damit jedoch nicht schnell genug beseitigt werden“, berichtet die FPÖ-Sozialsprecherin.

Michalke kritisiert, bereits mehrfach auf die fragwürdigen Ausbildungszertifikate und ganz besonders auf das sehr oft auftretende Sprachproblem hingewiesen zu haben. „Schlechte Deutschkenntnisse nützen weder den zu pflegenden Personen - besonders, wenn diese auch noch an Demenz erkrankt sind - noch den Angehörigen“, so Michalke abschließend. 

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