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06. November 2017

Hosp: Zwangsehe - eine besondere Form von Gewalt an Frauen!

FPÖ-Frauensprecherin: „In der heutigen Sitzung des sozialpolitischen Ausschusses mündete ein FPÖ-Antrag betreffend statistischer Erfassung und Studie über Beratungen zum Tatbestand der Zwangsehe in einer einstimmigen Ausschussvorlage.

Die freiheitliche Frauensprecherin hält fest, dass es bei Zwangsheirat kein Verständnis für eine falsch verstandene Toleranz geben und Zwangsheirat oder Kinderehe keinen Platz in einer aufgeklärten Gesellschaft haben dürfen. „Kinder und Frauen sind entsprechend zu schützen!“, stellt Hosp mit Nachdruck fest und erinnert daran, dass die FPÖ seit Jahren auf die Problematik der Zwangsverheiratungen hinweise – ein Problem, das erst durch die Zuwanderung islamischer Migranten in Österreich wieder vermehrt Thema geworden sei.

 

„Eine diesbezügliche FPÖ-Anfrage an Sicherheitslandesrat Schwärzler (ÖVP) und Frauenlandesrätin Wiesflecker (GRÜNE) zeigt auf, dass es in Vorarlberg sieben Beratungsstellen für Betroffene gebe, jedoch keine genauen Zahlen und Fakten. Die Landespolizeidirektion würde das Thema gut beobachten, jedoch können keine seriösen Einschätzungen über die Dunkelziffer gemacht werden. Ebenso gebe es in Österreich keine gesicherten Daten zu Zwangsheiraten“, erläutert die FPÖ-Antragstellerin Hosp den Hintergrund des Antrages.

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum es in Österreich keinerlei Daten über Ausmaß und Praxis von Zwangs- und Kinderehen in Österreich gibt. Gerade um Zwangs- und Kinderehen zu verhindern, brauchen wir Erhebungen, um endlich tätig werden zu können“, so die freiheitliche Frauensprecherin. Hosp will wissen, wie viele Frauen und Kinder konkret von der Zwangs- und Kinderehe betroffen sind, um anhand dieser Zahlen Konzepte zum Schutz von Betroffenen entwickeln und umsetzen zu können. Es ist sicherzustellen, dass für Opferschutzmaßnahmen und Programme, die zum Schutz der Frauen vor jeglicher Form von Gewalt beitragen, eine ausreichende Finanzierung vorhanden ist. Dies gilt auch für die finanzielle Ausstattung von Opferhilfe-Organisationen“, so Hosp abschließend.

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