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03. Juli 2017

Hosp: Pfusch bei Bundestierschutzgesetz beheben

FPÖ-Tierschutzsprecherin fordert Korrektur im Sinne kleiner Tierschutzvereine.

„Das vor wenigen Wochen durch SPÖ und ÖVP beschlossene Bundestierschutzgesetz ist und bleibt ein rechtlicher und vollzugsmäßiger Pfusch der Sonderklasse. Das Verbot für seriöse kleine Tierschutzvereine, ihre Schützlinge weiterhin via Internet an Tierfreunde zu vermitteln, stellt den gesamten Tierschutz auf den Kopf. Und dieser Pfusch muss rasch behoben werden", forderte jüngst FPÖ-Tierschutzsprecher, NAbg. Josef Riemer, und erhält dafür die Unterstützung der FPÖ-Tierschutzsprecherin in Vorarlberg LAbg. Nicole Hosp.

„Hier müssen schnellstens Adaptierungen in Angriff genommen werden. Auch der in Vorarlberg zuständige ÖVP-Tierschutz-Landesrat Erich Schwärzler darf sich nicht aus der Verantwortung stehlen. Im Gegenteil, gerade das Land Vorarlberg mit der Zielsetzung ‚Tierschutzland 2020‘ muss mit gutem Beispiel voran gehen“, so Vorarlbergs FPÖ-Tierschutzsprecherin, LAbg. Nicole Hosp.

„Ehrenamtliche und mit viel privatem Engagement geführte Vereine, die sich vorbildlich um eine gute Zukunft und einen guten Platz für die Tiere bemühen, werden durch den dogmatischen Vollzug unsinniger Bestimmungen diskriminiert. Ziel muss es sein, die ‚schwarzen Schafe‘ zu erwischen und nicht, wie durch das neue Gesetz der Fall, den zumeist ehrenamtlich tätigen Tierschützern komplett die Hände zu binden, was Aufnahme und Vermittlung von Hund, Katze und Co. betrifft“, so Hosp.

 „Auf der Strecke bleiben am Ende die Tiere. Das kann keinesfalls das Ziel eines Tierschutzgesetzes sein“, unterstützt Hosp die Forderung des FPÖ-Tierschutzsprechers im Parlament nach rascher Sanierung des Gesetzes jedenfalls noch in dieser Legislaturperiode. Insbesondere die Vermittlungsregelungen für kleine Tierschutzvereine sind zu korrigieren, damit das Tierwohl wieder an erster Stelle steht. Das sind wir den Tieren als unsere Mitgeschöpfe und den vielen Ehrenamtlichen in unseren kleinen Tierschutzinitiativen schuldig“, so Hosp abschließend.

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