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06. November 2017

FPÖ-Anfrage zu Sonderregelungen privater Sozial- und Gesundheitsorganisationen

Wie uns erst jüngst bekannt wurde, können Mitarbeiter von privaten Sozial- und Gesundheitsorganisationen pro Jahr bei voller Entgeltfortzahlung eine Woche zusätzlich frei nehmen oder sie für ein so genanntes Sabbatical ansparen.

Als Begründung für diese österreichweit einzigartige Sonderregelung wird die „Burnout-Prophylaxe“ genannt. Diese Sonderregelung gilt aber nicht nur für Sozialarbeiter oder Mitarbeiter in Pflege- und Hospizeinrichtungen, sondern für alle Mitarbeiter der privaten Sozial- und Gesundheitsorganisationen, also beispielsweise auch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verwaltungs- oder Finanzbereich.

Nachdem das Land Vorarlberg als Hauptgeldgeber für diese privaten Sozial- und Gesundheitsorganisationen mitverantwortlich zeichnet und man gleichzeitig immer wieder betont, im Sozialbereich steuernd und kostendämpfend eingreifen zu wollen, ist die Haltung der Landesregierung zu diesen einzigartigen Sonderregelungen nicht unerheblich.

FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer und FPÖ-Sozialsprecherin Cornelia Michalke stellen deshalb eine Anfrage an Landeshauptmann Wallner und wollen u.a. von ihm wissen, wie er - vor dem Hintergrund angespannter Sozialbudgets - diese Sonderregelungen bewertet.

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