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09. Oktober 2017

Bösch zu ÖVP-Grundstücksaffäre: ÖVP-Chef Wallner muss Konsequenzen sicherstellen!

FPÖ-Landesparteiobmann: „Da den ÖVP-Herren Frühstück, Kucera und Büchele anscheinend jedes Unrechtsbewusstsein fehlt, erwarte ich mir vom Landeshauptmann und ÖVP-Obmann Wallner ein konsequentes Durchgreifen“

„Anscheinend plant die ÖVP, auch diesen skrupellosen ÖVP-Deal völlig folgenlos auszusitzen. Das ist ein Skandal!“ So reagiert FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Reinhard E. Bösch auf erste ÖVP-Stellungnahmen zur Grundstücksaffäre in Hard durch ÖVP-Klubobmann Frühstück und des involvierten Landtagsabgeordneten Kucera. „Dass einem 96-jährigen dementen Mann ein Grundstück abgeluchst wird, ist moralisch zutiefst verwerflich. Wenn so ein schäbiges Verhalten dann von der ÖVP auch noch toleriert und folgenlos zur Tagesordnung übergegangen wird, setzt das dem Ganzen die Krone auf und ist ein weiterer Beweis dafür, dass bei der ÖVP Fairness und Anstand offenbar nichts mehr gelten!“

Bösch fordert ÖVP-Chef Wallner jedenfalls auf, „endlich für Ordnung zu sorgen in seiner Partei“ und „sich nicht schon wieder schützend vor seine schwarzen Parteifreunde zu stellen“. Da den ÖVP-Herren Frühstück, Kucera und Büchele anscheinend jedes Unrechtsbewusstsein fehle, erwarte er sich vom Landeshauptmann und ÖVP-Obmann Wallner ein konsequentes Durchgreifen. „Dieses Verhalten muss sanktioniert werden und kann nur den Rücktritt aus den politischen Ämtern für die ÖVP-Politiker Kucera und Büchele zur Folge haben. Wenn die Herrschaften selbst nicht dazu bereit sind, dann hat hier Wallner ein Machtwort zu sprechen“, betont der FPÖ-Landesparteiobmann.

Bösch fordert von Wallner in einem nächsten Schritt auch eine umfassende Aufklärung dieser unsäglichen ÖVP-Causa. So müsse etwa auch die Rolle des ÖVP-Landwirtschaftskammerpräsidenten geklärt werden. „Zudem war Medienberichten vom Wochenende zu entnehmen, wonach der Grundstücksdeal in Hard bereits vor der medialen Veröffentlichung bis hinauf in höchste ÖVP-Kreise bekannt gewesen sei. „Wenn sich herausstellt, dass hier von höchster Stelle ganz gezielt versucht worden ist, diese Sache zu vertuschen, dann erreicht dieser Skandal noch eine ganz andere Dimension“, so Bösch abschließend.

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