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11. Juli 2017

Bitschi zur Personalsituation bei der Vorarlberger Polizei: Endlich Taten statt leerer Versprechen!

FPÖ-Sicherheitssprecher: "Es ist höchste Zeit, dass die Landesregierung ihren Platz auf der langen Leitung verlässt"

Wenig zufriedenstellend sind für FPÖ-Sicherheitssprecher Christof Bitschi die heutigen Aussagen von Landesrat Schwärzler zur Personalsituation der Vorarlberger Polizei. „Um dem herrschenden Personalengpass entgegenzutreten wurden uns von der Landesregierung Ende des Jahres 2015 200 zusätzliche Polizisten versprochen. Davon sind wir heute meilenweit entfernt“, zeigt Bitschi auf.

Mit den von Landesrat Schwärzler präsentierten Zahlen zu den Ausbildungskursen könnten, laut Bitschi, gerade einmal die Pensionierungen und Austritte kompensiert werden. Zusätzliche dringend benötigte Planstellen würden dadurch nicht in ausreichendem Ausmaße geschaffen, ist sich der FPÖ-Sicherheitssprecher sicher. Er fordert deshalb endlich Taten statt leerer Versprechen. „Es ist höchste Zeit, dass die Landesregierung ihren Platz auf der langen Leitung verlässt. Die Zahlen der anstehenden Pensionierungswelle sind längst bekannt. Doch anstatt rechtzeitig wirksam gegenzusteuern, hat man sich bisher höchstens im Schneckentempo vorwärts bewegt“, so der FPÖ-Sicherheitssprecher.

Er fordert einmal mehr ein umfassendes Unterstützungsprogramm für die Vorarlberger Polizei und verweist auf einen entsprechenden Antrag, den die Freiheitlichen bereits im Landtag eingebracht haben. Um entsprechende Anreize für zukünftige Polizisten zu setzen forderte Bitschi darin die Verbesserung der Bezahlung während der Ausbildungszeit oder auch die Einbindung der Führerscheinausbildung in den Polizeikurs. Eine weitere freiheitliche Forderung des Antrags habe die Landesregierung mit der Übernahme der Kosten für Vorbereitungskurse, laut Bitschi, dankenswerter Weise schon teilweise übernommen. „Laut Aussagen von Landesrat Schwärzler sollen diese Kosten in Zukunft mit bis zu 80% übernommen werden. Das ist zumindest ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung“, so der FPÖ-Sicherheitssprecher.

Neben einer personellen Stärkung verlangen die Freiheitlichen auch eine bessere Ausrüstung für die Polizisten. „Alleine im Jahr 2016 wurden über 2.000 Polizisten im Dienst verletzt. Dem Schutz unserer Beschützer muss deshalb allerhöchste Priorität eingeräumt werden“, betont Bitschi abschließend.

Antrag

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