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07. Dezember 2017

Bitschi fordert Neuausrichtung des Vorarlberger Integrationsleitbildes

FPÖ-Integrationssprecher: "Seit der Erstellung des Integrationsleitbildes im Jahr 2010 hat sich die Situation auch aufgrund der massiven Flüchtlingsbewegung deutlich verändert. Darauf muss die Landespolitik reagieren"

Speziell das Ergebnis des Erdogan-Referendums, bei dem über 70% der AustroTürken für eine Präsidialdiktatur votiert haben, bestätigt die Fehlentwicklungen im Integrationsbereich der letzten Jahrzehnte. Das musste auch Landeshauptmann Wallner nach Bekanntwerden des Ergebnisses einräumen. Wörtlich stellte der Landeshauptmann damals fest: „In den Fragen der Integration stehen wir wieder am Anfang.“

Eine in den „Vorarlberger Nachrichten“ am 10. Oktober 2017 veröffentlichte Umfrage des Marktforschungsinstituts Dr. Berndt zur Integration brachte die aktuelle Einschätzung der Bevölkerung drastisch zum Ausdruck. Fast zwei Drittel der Vorarlberger stuften dabei die Integration in Vorarlberg als „sehr schlecht“ oder „eher schlecht“ ein.

Seit der Erstellung des Leitbildes im Jahre 2010 hat sich die Situation auch aufgrund der massiven Flüchtlingswelle deutlich verändert und zwar nicht unbedingt zum Positiven. Es ist daher aus unserer Sicht dringend notwendig, auch das Integrationsleitbild und die daraus abgeleiteten Maßnahmen neu zu überdenken und notwendigerweise anzupassen.

Daher stellt die FPÖ einen Antrag, indem die Landesregierung aufgefordert wird, unter Einbindung der im Landtag vertretenen Parteien das Vorarlberger Integrationsleitbild mit dem Ziel einer Neuausrichtung zu überarbeiten.

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