Skip to main content
15. November 2017

Allgäuer: Wo bleiben die Konsequenzen im "ÖVP-Grundstücksdeal"?

FPÖ-Klubobmann: "Landeshauptmann und ÖVP-Parteiobmann Wallner hätte schon längst für Ordnung in seiner Partei sorgen müssen"

Die Vorarlberger Freiheitlichen haben heute in der Aktuellen Stunde des Landtages den ÖVP-Grundstücksdeal in Hard thematisiert. Dabei hat Klubobmann Daniel Allgäuer die gesamte Causa noch einmal chronologisch beleuchtet. Bekanntlich wurde vom Landesgericht Feldkirch ein Kaufvertrag vom Juni 2015 für „unwirksam“ erklärt, weil das Gericht laut Urteilsbegründung zur Erkenntnis kam, dass das Grundstück einem 96-jährigen mit „deutlichem demenziellen Abbau“ abgekauft wurde. Der Verkäufer sei daher zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses nicht mehr geschäftsfähig gewesen. Abseits dieser dementiellen Erkrankung des Verkäufers sorgte der vereinbarte niedrige Quadratmeter-Preis, der um ein vielfaches unter dem ortsüblichen Preis liegt, für berechtigte Kritik an diesem „Grundstücksgeschäft“ und den darin involvierten ÖVP-Politikern, Gemeindevertreter Büchele und ÖVP-Abgeordneter Kucera. Weiters forderte Allgäuer Landeshauptmann und ÖVP-Obmann Wallner erneut auf, endlich für Ordnung in seiner Partei zu sorgen. "Ein Abgeordneter, der ein dubioses Grundstücksgeschäft maßgeblich mit begleitet hat, ist aus unserer Sicht untragbar", so Daniel Allgäuer.

Landtagsrede Daniel Allgäuer

© 2018 Freiheitliche Partei Österreichs. Alle Rechte vorbehalten.