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12. Oktober 2017

Allgäuer: ÖVP-Verteidigungsargumente fallen endgültig in sich zusammen!

FPÖ-Klubobmann: "Entweder hat Wallner die Akten nicht ausreichend studiert, ober aber bewusst die Unwahrheit gesagt“

„Ganz offensichtlich hat Landeshauptmann Wallner der Bevölkerung Sand in die Augen gestreut, wenn er am Dienstag vollmundig erklärt hat, dass er sich tagelang in die Materie vertieft und mit Betroffenen gesprochen und schließlich festgestellt habe, dass die Vorwürfe gegen seinen Sozialsprecher Kucera völlig haltlos seien. Mit den jetzt ans Tageslicht gekommenen Erkenntnissen über die Vorgänge bei diesem unanständigen Grundstücksdeal fallen die wackeligen ÖVP-Verteidigungsargumente endgültig in sich zusammen“, reagiert FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer auf die jüngsten Veröffentlichungen.

„Wenn der Landeshauptmann sich wirklich so vertieft mit der Materie auseinandergesetzt hat, dann deckt er mit seinem Persilschein ganz offensichtlich die gesetzten Schritte seines ÖVP-Sozialsprechers, der – so jüngsten Medienberichten zufolge – entgegen seinen Beteuerungen sehr wohl die grundbücherliche Durchführung des Kaufvertrages in die Wege leitete und sogar vom Verkäufer die Immobilienertragssteuer einforderte.“

„Entweder hat der Landeshauptmann die Bevölkerung hinsichtlich seiner ‚vertieften Prüfung‘ wissentlich getäuscht oder er war wirklich über die wahren Umstände dieses Skandals informiert, was seine eingenommene Verteidigerrolle noch ungeheuerlicher machen würde. In jedem Fall hat der Landeshauptmann massiven Erklärungsbedarf und ich fordere ihn dringend auf, eine klare Stellungnahme abzugeben. Für uns steht fest, dass angesichts der jüngsten Erkenntnisse die Forderung nach einem Rücktritt der betroffenen ÖVP-Funktionäre Kucera und Büchele aktueller denn je und die Rolle des Landeshauptmannes eine äußerst fragwürdige ist“, betont FPÖ-Klubobmann Daniel Allgäuer abschließend.

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