Familienleistungen müssen europaweit grundsätzlich an die Staatsbürgerschaft gebunden werden.

„Guten Morgen liebe ÖVP!“ So reagiert FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Reinhard E. Bösch auf das Vorhaben der ÖVP-Minister, die Familienbeihilfe für im EU-Ausland lebende Kinder in einem nationalen Alleingang kürzen zu wollen. „Die Freiheitlichen fordern die Kürzung der Familienbeihilfe für Kinder, die nicht in Österreich leben, schon seit Jahren. Dass jetzt auch die ÖVP endlich aus ihrem jahrelangen Dornröschenschlaf aufgewacht ist, nehmen wir positiv zur Kenntnis“, so Bösch.

Er fordert die ÖVP nach ihrem Sinneswandel nun auf, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen und die Kürzung zu beschließen und umzusetzen. „Wer allerdings die ÖVP kennt, sollte sich keine allzu großen Hoffnungen machen. Eher müssen sich die Österreicher wieder auf einen ÖVP-Bauchfleck ersten Ranges einstellen“, so FPÖ-Landesparteiobmann Bösch.

Die FPÖ habe zu diesem Thema schon mehrere Anträge im Parlament eingebracht, die aber immer mit dem Argument der rechtlichen Unmöglichkeit vertagt oder abgelehnt wurden, berichtet Bösch.

Das Problem der Familienbeihilfezahlungen für Kinder, die nicht in Österreich leben, ist längst bekannt. „2015 wurden 249 Millionen Euro für 122.000 Kinder ausbezahlt, die im EU-Ausland leben. Es ist ja nur logisch und gerecht, dass man die Beihilfe ‚indexiert‘ und an die Lebenshaltungskosten des Aufenthaltslandes anpasst. Hier gehen dem Staat jährlich 100 Millionen Euro ’durch die Lappen’, die unsere Familien in Österreich gut und dringend brauchen würden“, zeigt der FPÖ-Parteichef auf. Um europaweit massenhafte Familiennachzüge zu verhindern, müssten, laut Bösch, die Familienleistungen grundsätzlich an die Staatsbürgerschaft gebunden werden. „Das bedeutet, dass jeder, unabhängig davon in welchem EU-Staat er arbeitet, die Familienleistungen seines Heimatlandes bekommen muss“, erklärt Bösch abschließend.

 

 

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8 Stunden alt

Unser Parteiobmann Reinhard Bösch spricht Klartext!

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