Impulse zur Attraktivierung der Sanierungsförderung notwendig.

„Wenn man die heute von der Landesregierung präsentierten Kernaussagen der Studie zur Wohnbauförderung des Landes etwas genauer analysiert, so entdeckt man nicht nur Licht, sondern auch Schatten. Betrachtet man etwa abseits der vorgestellten Studie des Instituts für Immobilien, Bauen und Wohnen die zahlenmäßige Entwicklung der Sanierungen, so wird klar, dass es in diesem Bereich Impulse braucht“, so der FPÖ- Wohnbau- und Energiesprecher, LAbg. Joachim Weixlbaumer.

„Die Landesregierung hat heute berichtet, dass 2016 1.731 Sanierungen gefördert wurden. Wirft man einen Blick auf die Entwicklung der geförderten Sanierungen der letzten Jahre, dann wird klar, dass in diesem Bereich Nachholbedarf herrscht. Aus dem Rechenschaftsbericht der Landesregierung 2015 geht hervor, dass damals 2.073 Wohneinheiten in der Wohnhaussanierung gefördert wurden. Im Jahr 2014 waren es 2.476 Wohneinheiten, im Jahr 2013 lag die Zahl der Wohnhaussanierungen bei 2.892 und im Jahr 2012 waren es noch 3.487 Wohnungen. Somit hatten wir im Jahr 2012 mehr als doppelt so viele geförderte Sanierungen als im Jahr 2016“, berichtet Weixlbaumer.

„Angesicht dieser rückläufigen Sanierungszahlen muss es das Ziel der Landesregierung sein, Impulse zur Attraktivierung der Sanierungsförderung zu setzen. Die anstehende Neugestaltung der Förderrichtlinie bietet somit die Chance, über den Weg einer attraktiven Sanierungsförderung letztendlich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: einerseits sparen die Haus- und Wohnungsbesitzer, die sich für eine energetische Sanierung entscheiden, bares Geld durch ihre Energieeinsparungen und steigern zusätzlich den Wert ihres Hauses oder ihrer Wohnung und andererseits wird dadurch ein wichtiger Beitrag zur Erreichung des ambitionierten Zieles der Energieautonomie gesetzt“, betont Weixlbaumer abschließend.

 

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