FPÖ-Umweltsprecher Jussel mit Kritik am Umweltminister

Es kann nicht sein, dass Ende August die Fördergelder für private Fotovoltaikerrichter bereits ausgeschöpft sind – grundlegende Reform notwendig

Unabhängig von der aktuellen Wirtschaftskrise könne und dürfe es nicht sein, dass für private Fotovoltaikerrichter bereits Ende August keine Fördergelder mehr vorhanden seien, kritisiert der freiheitliche Umweltsprecher, LAbg Rudolf Jussel, diesbezügliche Meldungen.

Wenn sich Umweltminister Berlakovich zufrieden zeige, dass die 35 Millionen Euro des Klima- und Energiefonds bereits ausgeschöpft seien, so greife das relativ kurz. „Vielmehr ist unser Umweltminister gefordert, Sofortmaßnahmen zu treffen, dass eine weitere Förderung für Fotovoltaikanlagen bis Ende des Jahres für private Errichter gewährleistet ist. Denn nur so können wir der Zielsetzung ‚Energieautonomie’ mit den Jahren näher kommen“, betont FP-Umweltsprecher, LAbg Rudolf Jussel.

Nichts desto Trotz bleibe die Forderung nach einer grundlegenden Reform der Ökostromförderung in Österreich – nach deutschem Vorbild – aufrecht. Die derzeitigen Förderbestimmungen würden dem Prinzip der Nachhaltigkeit nämlich keinesfalls gerecht werden, schließt der freiheitliche Umweltsprecher seine Ausführungen.