FP-Vorarlberg verstärkt Geschäftsführung
Ziel ist eine Optimierung der Organisationsstrukturen
Die Vorarlberger Freiheitlichen haben gestern in den Gremien einhellig beschlossen, die Geschäftsführung der Partei auf breitere Beine zu stellen. Der Vergleich des LT-Wahlergebnisses 2009 zum Gemeindevertretungswahlergebnis 2010 habe gezeigt, dass in manchen Kommunen das freiheitliche Wählerpotential noch nicht zur Gänze ausgeschöpft werden konnte. Die FPÖ habe immer großen Wert darauf gelegt, direkt mit dem Wähler zu kommunizieren. Gerade deshalb gelte es, die Organisationsstrukturen in den Kommunen zu stärken, um auch bei Kommunalwahlen das freiheitliche Wählerpotential mobilisieren zu können.
Nachdem es für ehrenamtliche Funktionäre in den Kommunen, vor allem für jene in Opposition, sehr schwer sei, sich neben der Arbeit in der Gemeindevertretung und in den Ausschüssen auch noch um den Aufbau von Strukturen zu kümmern, habe die FPÖ gestern in den Gremien beschlossen, zur Unterstützung der Ortsgruppen in dieser Aufgabe eine neue Geschäftsführerstelle zu schaffen und das bisher mehr als schlanke Mitarbeiterteam aufzustocken.
Als klare Anforderungen wurden eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit sowie natürlich best möglichste Erfahrung in diesem Bereich definiert. Nach Analyse der Situation sowie Rücksprache mit den Funktionären hätten sich die Parteigremien einhellig entschieden, diese Stelle mit dem – bereits in der Vergangenheit lange Jahre in der FPÖ-Vorarlberg tätigen – Arno Eccher, wohnhaft in Fussach, zu besetzen.
Er kenne durch seine langjährige Erfahrung die Strukturen der Partei und habe in seiner aktiven Zeit bewiesen, dass sein Herzblut in der Stärkung der Organisationsstrukturen und in der Unterstützung der kommunalpolitischen Arbeit liegt. Damit stelle er eine optimale Ergänzung zu LGF Gerhard Dingler dar, der sich dadurch verstärkt um finanzielle und organisatorische Aufgaben der Landesorganisation kümmern könne.
