FPÖ-Klubobmann Egger zu regionalen Kooperationen: „Gerade die ÖVP muss endlich erkennen, dass auch ohne ‚Kirchturmdenken’, die ‚Kirchen im Dorf bleiben’“
Regionalen Gemeindekooperationen gehört die Zukunft.
Der freiheitliche Klubobmann Dieter Egger hält den Vorstoß in Richtung stärkerer, regionaler Kooperationen für durchaus diskussionswürdig. „Wir müssen nüchtern die finanzielle Entwicklung der Gemeinden betrachten und dann kommen wir um verstärkte regionale Kooperationen nicht herum. Gerade die ÖVP muss endlich erkennen, dass auch ohne ‚Kirchturmdenken’, die ‚Kirchen im Dorf bleiben’.“
Für den FPÖ-Klubobmann ist das Betätigungsfeld für regionale Kooperationen und Entscheidungen ein äußerst vielfältiges. „Infrastrukturprojekte, Betriebsansiedelungen, Dienstleistungsangebote bis hin zu spezifischen kulturellen Einrichtungen müssen in Zukunft viel stärker gemeindeübergreifend betrachtet werden. Es ist unmöglich, dass jede Gemeinde und jede Stadt versucht, ihr eigenes ‚Süppchen’ zu kochen. Das macht weder wirtschaftlich, noch verwaltungstechnisch Sinn. Mit der Rheintalkonferenz oder dem Walgauforum wurden zwar erste zarte Ansätze entwickelt, aber in vielen ÖVP-Bürgermeisterköpfen herrscht nachwievor noch zu starkes Kirchturmdenken. Das muss sich ändern und es müssen Modelle zur besseren regionalen Kooperation ohne Scheuklappen offen diskutiert werden“, so der FPÖ-Klubchef.
„Unser Ziel ist es, die Zusammenarbeit auf kommunaler Ebene deutlich auszubauen und dabei die Identität der einzelnen Gemeinden zu erhalten. ‚Die Heimatgemeinde im Herzen, die Region im Kopf’ – das ist unser Motto in dieser Frage“, erklärt der FPÖ-Klubobmann abschließend.
