FPÖ-Wohnbausprecher Rudolf Jussel: „ÖVP lehnt Verlängerung von zinsfreien Sanierungsdarlehen ab“
Häuslebauer und Bauwirtschaft brauchen Sicherheit bei Sanierungsprojekten.
„Die ÖVP hat neuerlich ihre Mutlosigkeit unter Beweis gestellt und sowohl den Häuslebauern als auch der regionalen Bauwirtschaft einen ‚Bärendienst’ erwiesen. Wir brauchen eine Kontinuität bei der Sanierungsförderung, um die positiven Impulse in diesem Bereich fortsetzen zu können“, reagiert der FPÖ-Wohnbausprecher, LAbg Rudolf Jussel, auf die heute im Volkswirtschaftlichen Ausschuss des Landtages erfolgte Ablehnung des FPÖ-Antrages auf eine Verlängerung der Zinsfreistellung für Sanierungsdarlehen bis 2012.
Für die Jahre 2009 und 2010 wurden zugesicherte Sanierungsdarlehen für die gesamte Laufzeit zinsfrei gestellt, was zu einer äußerst positiven Entwicklung in der Althaussanierung geführt hat. Im vergangenen Jahr (Stand 10.12.2009) wurden laut Informationen der Wohnbauförderung beispielsweise 3.010 Sanierungsprojekte im Land gefördert. 2008 waren es 1.114. „Wenn jetzt diese Förderung ausläuft, dann besteht die Gefahr einer ‚Überhitzung’ des Marktes und damit verbunden ein Einbrechen der Nachfrage in den kommenden Jahren. Um die Althaussanierung auch nach 2010 leistbar zu gestalten und einen Zeitdruck auf Sanierungsinteressierte zu verhindern, muss die zinsfreie Sanierungsförderung bis 2012 verlängert werden. Wir stärken damit nicht nur die heimische Wirtschaft, verbunden mit der Sicherung von Arbeitsplätzen, sondern leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz“, so der FPÖ-Wohnbausprecher.
