FPÖ-Landwirtschaftssprecher Allgäuer zur Genkartoffel: „Die EU ignoriert neuerlich die Interessen unserer Landwirte und Konsumenten“

Nahrungsmittelsicherheit muss in der Kompetenz der einzelnen EU-Länder bleiben.

„Die EU ignoriert neuerlich die Interessen unserer Landwirte und Konsumenten“, reagiert der freiheitliche Landwirtschaftssprecher, LAbg Daniel Allgäuer, auf die Zulassung von gentechnisch veränderten Kartoffeln durch die Europäische Union.

Nach dem Fall des Anbauverbots für bestimmte Genmais-Sorten werde nun ein weiterer Schritt in Richtung „landwirtschaftliches Genlabor“ gemacht. „Mit diesem Vorgehen ignoriert die EU zum wiederholten Male die vitalen Interessen der heimischen Bauern und Konsumenten auch im Wissen, dass es in Österreich und erst Recht in Vorarlberg für den Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen wenig bis gar kein Verständnis gibt. Brüssel vertritt mehr und mehr die Interessen internationaler Konzerne. Die Nahrungsmittelsicherheit muss in der Kompetenz der einzelnen EU-Länder bleiben und darf nicht den Erpressungsversuchen der WTO zum Opfer fallen. Wenn letztendlich nicht wir, sondern US-Behörden bestimmen, was in Europa angebaut und verzehrt werden darf, wird der freie Bauernstand in die ausweglose Leibeigenschaft profitorientierter US-Konzerne geführt“, warnt der FPÖ-Landwirtschaftssprecher.

„Wir setzen uns daher dafür ein, dass Selbstbestimmung und Gentechnikfreiheit Eckpunkte nationaler Verantwortung bleiben und diese Eckpunkte nicht durch irgendwelche Entscheidungen in Brüssel gefährdet werden“, so Allgäuer.