FPÖ-Energiesprecher Allgäuer fordert „Ländle-Lösung“ für kostendeckende Einspeistarife.
Abschläge des Bundes bei Alt-Ökostromanlagen ausgleichen.
Anlässlich des Besuchs von Umweltminister Berlakovich in Vorarlberg erneuert der FPÖ-Energiesprecher, LAbg Daniel Allgäuer, seine Kritik an den vom Bund präsentierten Einspeistarifen für Ökostromanlagen. „Wir brauchen kostendeckende Einspeistarife auch für bereits bestehende Anlagen, um deren Überleben auch für die Zukunft gewährleisten zu können.“
Die von Allgäuer kritisierte Regelung des Bundes sieht für Altanlagen ohne Fördervertrag einen 20%-igen Abschlag bei den Einspeistarifen vor. Für den FPÖ-Energiesprecher ist diese Ungleichbehandlung völlig inakzeptabel. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wenn Anlagenbetreiber, die unbestritten Pionierarbeit geleistet und laufende Investitionen zur Instandhaltung getätigt haben, jetzt durch einen Abschlag benachteiligt werden. Wenn man den Weg hin zu mehr Ökostrom wirklich ernst meint, dann darf die Herkunft der Kilowatt-Stunde Strom nicht unterschiedlich bewertet werden. Wir bekennen uns im Land zum ehrgeizigen Ziel der Energieautonomie. Dazu muss man allerdings die Potentiale der Sonnenenergie, der Biomasse, von Biogas und der Wasserkraft auch mutig nutzen. Eine von uns geforderte ‚Ländle-Lösung’ zum Ausgleich der zu erwartenden Abschläge für Altanlagen darf nicht zur Dauerlösung werden, hier ist der Bund aufgefordert, seine Hausaufgaben zu machen“, so Allgäuer.
„Ich erwarte mir von Umweltminister Berlakovich, dass dieser nicht bloß medienwirksam Preise in Vorarlberg verteilt, sondern sich aktiv auf Bundesebene für verlässliche Rahmenbedingungen für die Betreiber von Ökostrom-Anlagen einsetzt“, betont der FPÖ-Energiesprecher abschließend.
