FP-Wohnbausprecher Jussel zur Krise am Bau: „Land muss angekündigtes Konjunkturprogramm endlich umsetzen“
Zugang zum privaten Wohnbau nicht erschweren, sondern erleichtern.
Der freiheitliche Wohnbausprecher, LAbg Rudolf Jussel, nimmt die Kritik der Vorarlberger Bauinnung zum Anlass, um erneut mehr Engagement des Landes bei der Bekämpfung der Wirtschaftskrise einzufordern: „Wie man weiß, sind die ‚Reserven’ in der Baubranche bald aufgebraucht und die Zeit drängt. Ich erwarte mir vom Land, dass die ÖVP nicht nur auf dem Papier Investitionssummen präsentiert, sondern auch die entsprechenden Projekte tatsächlich in Angriff nimmt.“
Die ÖVP könne sich nicht auf den Impulsen in der Althaussanierung ausruhen, denn die Bauwirtschaft braucht dringend Aufträge für Neubauten. „Wenn eine kürzlich von der Vorarlberger Bauinnung durchgeführte Recherche zum Ergebnis kommt, dass die vom Land in einem Konjunkturprogramm versprochenen Projekte im öffentlichen Hoch- und Tiefbau noch nicht ausgeschrieben sind, dann ist das mehr als bedenklich. Die Bauwirtschaft wartet dringend auf Aufträge und läuft massiv Gefahr, in existenzielle Schwierigkeiten zu geraten. Hier haben die ressortverantwortlichen ÖVP-Landesräte endlich für die Umsetzung der angekündigten Projekte zu sorgen“, betont Jussel.
Durch die im Rahmen der „Vorarlberger Bautage“ geäußerte Kritik der Bauinnung fühlt sich der FPÖ-Wohnbausprecher auch in seiner Haltung bestätigt, dass Wohnbau leistbar gestaltet werden muss. „Es ist kontraproduktiv, wenn durch überzogene Ökologie- und Bauvorschriften massive Mehrkosten für die Häuslebauer entstehen. Der 2009 feststellbare Rückgang der Förderansuchen für Neubauten bringt diese negative Entwicklung deutlich zum Ausdruck. Wir wollen erreichen, dass der Wohnbau in Vorarlberg wieder leistbar wird und wir Rahmenbedingungen vorfinden, die den Zugang zum privaten Wohnbau nicht erschweren, sondern erleichtern“, betont der FPÖ-Wohnbausprecher, LAbg Rudolf Jussel.
