FPÖ-Obmann Egger zur Sicherheit im Land: „Wie lange sieht die ÖVP noch tatenlos zu?“

Vorarlberg wird im Vergleich zum Burgenland personell ausgehungert.

„Ich frage mich, wie lange die ÖVP noch tatenlos zusieht, wie sich die Sicherheit im Land weiter verschlechtert. Es kann nicht sein, dass Vorarlberg im Vergleich zum Burgenland personell ausgehungert wird. Landesrat Schwärzler ist dringend aufgefordert, bei ‚seiner’ Innenministerin Klartext zu reden und für deutlich mehr Polizisten zu sorgen“, erneuert der FPÖ-Sicherheitssprecher, KO Dieter Egger, die Forderung nach einer personellen Verstärkung der heimischen Exekutive.

Während man in Vorarlberg mit rund 900 Beamten das Auslangen finden müsse verfüge das Burgenland über einen Personalstand von rund 1600 Beamten. Im Vergleich zu den angezeigten Delikten der ersten 10 Monate (Burgenland 7.852, Vorarlberg 18.904) kommen auf einen Beamten im Burgenland rund 5 Delikte und auf einen Beamten im Ländle 21 Delikte. Ganz ähnlich dürfte es sich bei den Verwaltungsanzeigen verhalten. „Ein derartiges Missverhältnis zwischen angezeigten Fällen und eingesetzten Beamten ist völlig inakzeptabel. Das Ost-West-Gefälle in der Personalausstattung der Polizei bestätigt sich einmal mehr. Die Kriminalitätsentwicklung im Land verlangt nach einer umgehenden Aufstockung der Polizeikräfte, die dann allerdings auch richtig eingesetzt werden müssen – nicht an den Bürotischen, sondern vor Ort in den Wohn- und Gewerbegebieten“, betont Egger.

„Im Gegensatz zur ÖVP verschließen wir die Augen vor der Realität nicht und werden weiter dafür eintreten, dass die Exekutive im Land personell gestärkt wird“, betont der freiheitliche Sicherheitssprecher, Klubobmann Dieter Egger, abschließend.