FPÖ-Obmann Egger zur Kriminalitätsstatistik: „ÖVP gefährdet mit Abwartestrategie die Sicherheit im Land“
Weniger Verwaltungstätigkeiten und mehr Beamte bei der Bevölkerung in den Wohngebieten.
„Wir brauchen endlich einen Personalstand, der dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung gerecht wird und die derzeitige Überbelastung der Exekutive rasch entschärft”, reagiert der freiheitliche Landesobmann, Landesrat Dieter Egger, auf die aktuellen Kriminalitätszahlen.
„Wenn Vorarlberg nach der aktuellen Kriminalitätsstatistik hinter Wien an 2. Stelle liegt, dann kann man diese besorgniserregende Situation nicht immer nur mit der Aufklärungsquote schönreden. Sicherheitslandesrat Schwärzler hat endlich dafür zu sorgen, dass die von ÖVP-Innenministerin Fekter bis 2011 zugesagten zusätzlichen 60 Beamten unverzüglich ins Land kommen. Die Negativentwicklung bei der Kriminalitätsrate verlangt nach sofortigem Handeln und mehr Exekutivbeamten. Diese müssen auch richtig eingesetzt werden – wir brauchen weniger Verwaltungstätigkeiten für die Exekutive und mehr Streifen-Beamte bei der Bevölkerung in den Wohngebieten”, erneuert Egger die FPÖ-Forderung.
„Ich erwarte mir, dass nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Kriminalitätsstatistik mit einem Anstieg der Delikte um 9,4 % endlich die Schönrederei aufhört und man Nägel mit Köpfen macht. Nur, wie die ÖVP, medienwirksam mit dem Innenministerium ein Sicherheitspaket zu vereinbaren, und dann zwei Jahre auf die Erfüllung des Vereinbarten zu warten, ist zu wenig und gefährdet die Sicherheit der Bevölkerung. Wir verschließen die Augen vor der Realität nicht und werden weiter dafür eintreten, dass das die Exekutive im Land personell gestärkt wird”, betont der freiheitliche Landesobmann, LR Dieter Egger, abschließend.
