FPÖ-Obmann Egger: „Bekämpfung der steigenden Kriminalität muss Priorität eingeräumt werden“
Weniger Radarkontrollen und mehr Präsenz bei der Bevölkerung in den Wohngebieten.
„Wir brauchen endlich einen Personalstand, der dem Sicherheitsbedürfnis der Bevölkerung gerecht wird und die derzeitige Überbelastung der Exekutive rasch entschärft”, reagiert der freiheitliche Landesobmann, Landesrat Dieter Egger, auf die jüngsten Kriminalitätszahlen.
Vorarlberg liege nach der aktuellen Kriminalitätsstatistik hinter Wien an 2. Stelle, was die Zunahme an angezeigten Fällen anbelangt. „Während etwa im benachbarten Bundesland Tirol die Fälle von Jänner bis Juli 2009 um 2,95 Prozent gesunken sind, ist bei uns die Kriminalität um 8,22 Prozent gestiegen. Wir können nicht mehr warten, bis die von ÖVP-Innenministerin Fekter bis 2011 zugesagten zusätzlichen 60 Beamten im Land ihren Dienst versehen. Die Negativentwicklung bei der Kriminalitätsrate verlangt nach sofortigem Handeln und mehr Exekutivbeamten. Diese müssen auch richtig eingesetzt werden – etwas weniger Radarkontrollen und mehr Präsenz bei der Bevölkerung in den Wohngebieten”, erneuert der FPÖ-Landeschef seine Forderung.
„Wir haben ein Sicherheitsproblem, das nicht mehr schön geredet werden kann. Nur, wie die ÖVP, medienwirksam mit dem Innenministerium ein Sicherheitspaket zu vereinbaren, und dann zwei Jahre auf die Erfüllung des Vereinbarten zu warten, ist zu wenig und gefährdet die Sicherheit der Bevölkerung”, betont der freiheitliche Landesobmann, LR Dieter Egger, abschließend.
