Lustenauer FPÖ-Abgeordneter Hagen sieht neue Eisenbahnbrücke zwischen Lustenau und St. Margrethen als vorrangiges Ziel des Jahrhundert-Projekt am Rhein.

Problemstelle „ÖBB-Eisenbahnbrücke” muss rasch entschärft werden.

„Die bestehende Eisenbahnbrücke zwischen Lustenau und St. Margrethen stellt ein besonderes Hochwasser-Risiko dar. Deshalb muss diese Problemstelle im Rahmen des Hochwasserschutzprojektes am Rhein vorrangig behandelt werden”, erklärt der Lustenauer FPÖ-Abgeordnete Ernst Hagen.

Die Bereitschaft der Schweiz zur Mitfinanzierung einer neuen Eisenbahnstrecke sei ein positives Signal und Basis für eine prioritäre Behandlung dieses Projektes. Ursprünglich seien die baulichen Maßnahmen an der Eisenbahnbrücke bereits für das Frühjahr 2009 angekündigt worden, erinnert Hagen. „Um Menschen und deren Existenzen zu schützen und Schäden in Milliardenhöhe zu verhindern, muss jetzt die geplante neue Brücke rasch gebaut werden”, erklärt Hagen.

„Wie unberechenbar die Natur ist, wurde uns im heurigen Sommer schon mehrfach vor Augen geführt. Vorarlberg blieb dabei zwar glücklicherweise von großen Hochwasserereignissen verschont, aber wenn man die konkreten Sicherheitsrisiken am Rhein kennt und sie benennen kann, dann muss es eine Selbstverständlichkeit sein, dass man diese auch baulich entschärft”, betont der FPÖ-Abgeordnete die Bedeutung eines raschen Neubaus der Eisenbahn-Brücke zwischen Lustenau und St. Margrethen.