FP-Sicherheitssprecher Hagen: „Aktuelle Kriminalitätsstatistik zeigt Notwendigkeit von verstärkter Polizeipräsenz“

Bevölkerung muss Sicherheitsgefühl zurückerhalten.

Der freiheitliche Sicherheitssprecher, LAbg Ernst Hagen, warnt aufgrund der aktuellen Kriminalitätsstatistik für das 1. Halbjahr 2009 vor einem weiteren Sinken des Sicherheitsgefühls innerhalb der Vorarlberger Bevölkerung: „Wir brauchen mehr Polizeipräsenz, draußen bei den Menschen und ein Ende der personellen Schmalspurausstattung unserer Polizeiinspektionen.”

Wenn Vorarlberg mit einem Plus von 7 Prozent nach Wien die stärksten Zuwächse an Verbrechen aufweist, dann müsse nicht über Aufklärungsraten diskutiert, sondern personell gehandelt werden. „Es nützt nichts, wenn die ÖVP immer nur auf Zahlen von Polizeischülern und systemisierten Planstellen verweist, wenn dann die ausgebildeten Beamten durch Zuteilungen, Karenzierungen, Mutterschutzbestimmungen oder die herabgesetzte Wochenarbeitszeit nicht oder nur teilweise zur Dienstausübung zur Verfügung stehen”, so Hagen, der darauf verweist, dass laut Innenministerium mit 1. März 2009 46 Exekutivbeamte im Landespolizeikommando Vorarlberg karenziert waren oder über eine herabgesetzte Arbeitszeit verfügten.

„Vorarlberg darf kein Tummelplatz für Kriminelle werden. Wachsamkeit der Exekutive und verstärkte Kontrollen sind hier gefragt. Wir werden uns daher für eine entsprechende Personalausstattung bei der Polizei einsetzen und dafür sorgen, dass unsere Polizisten im Außendienst die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten und nicht behördliche Schreibarbeiten erledigen”, betont der freiheitliche Sicherheitssprecher, LAbg Ernst Hagen.